WoAnders Gottesdienste 2019

WoAnders – so lautet ein neues ökumenisches Projekt.

Wir wollen gemeinsam als evangelische und katholische Gemeinde zweimal im Jahr Gottesdienste an Orten feiern, an denen es eigentlich nicht erwartet wird. Als Christen gehen wir in unseren Stadtteil und erwarten diesmal nicht, dass die Menschen zu uns bzw. in unsere Kirchen kommen.

In enger Zusammenarbeit mit Manuela Krey (Friseure Krey) und Daniel Lübbe (Cardoc Autoklinik) laden wir zu zwei ökumenischen Auszeiten ein, die den Alltag unterbrechen und Kraft schenken sollen. Wir sind als Kirchen fester Bestandteil der Stadtgesellschaft und so wollen wir in den nächsten Jahren mit unseren Partnern in Osterfeld gemeinsam dieses Projekt etablieren. Musikalisch unterstützt werden wir vom ELCH-Chor. Nach den Auszeiten gibt es jeweils die Möglichkeit zur Begegnung bei einem Snack und kühlen Getränken.

Hermann-Josef Schepers erhält den Verdienstorden des Bistums Essen

Im Rahmen des heutigen stadtweiten Gottesdienst wird unserem stellv. Kirchenvorstandsvorsitzenden Hermann-Josef Schepers eine besondere Ehre zuteil.

Für seine jahrzehntelangen und weitgefächerten Aktivitäten sowohl für das Gemeinde- als auch für das Stadtleben verleiht ihm der Stadtdechant Dr. Fabritz den Verdienstorden des Bistums Essen.

Herzlichen Glückwunsch im Namen der gesamten Pfarrei.

(Foto: Diego Tenore/Funke Foto Services)

Link zum Artikel in der WAZ

Link zum Artikel auf bistum-essen.de

 

WAZ-Text von Michael Bresgott

Bistum ehrt Hermann-Josef Schepers – Engagierter Oberhausener (70) erhält beim stadtweiten Gottesdienst am Sonntag den Verdienstorden. Über viele Jahrzehnte für das Gemeinde- und Stadtleben im Einsatz

Auf Hermann-Josef Schepers wartet ein ganz besonderer Sonntag: Beim stadtweiten Gottesdienst der Katholiken am 25. August (11 Uhr) vor der St.-Clemens-Kirche erhält der Oberhausener den Verdienstorden des Bistums Essen. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges, facettenreiches Engagement für das Gemeinde- und Stadtleben.

Vollständig lassen sich die Projekte, die Vorhaben und guten Taten des 70-Jährigen an dieser Stelle kaum aufzählen: Der junge Messdiener von 1958 entwickelte – beginnend in Osterfeld-Heide – eine lebenslange Treue zur Gemeinde, zur katholischen Sache und schließlich sogar zur Politik, denn auch in der Bezirksvertretung Osterfeld, als Ratsmitglied und in der CDU war Hermann-Josef Schepers präsent; in der Union dort darf man ihn wohl getrost zum Arbeitnehmerflügel zählen, schließlich ist er ein gelernter Maschinenbauer und ein Kämpfer für die KAB.

Der im gesamten Ruhrgebiet bekannte Kreuzweg auf der Halde Prosper-Haniel, die enge Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Osterfeld bei der Erforschung des NS-Zwangsarbeiterlagers , das große Wegkreuz vor der Heidekirche, seine lange, engagierte Jugendarbeit in St. Josef – all das prägte beispielhaft das Leben des 70-Jährigen, der bei all diesem Engagement stets von Ehefrau Elisabeth unterstützt und begleitet wurde. Hermann-Josef Schepers: „Der Verdienstorden gehört deshalb auch meiner Frau Elisabeth, ohne die all das nicht möglich gewesen wäre.“

Vielleicht spiegelt Folgendes das tatkräftige und pragmatische Engagement des Oberhauseners besonders gut: Als die Sparkassen-Filiale in Osterfeld-Heide schloss, kämpfte Schepers zusammen mit weiteren Mitstreiten aus den Reihen des Seniorenbeirats für eine Geldautomaten vor Ort.

Nun steht dieser Service-Punkt der Sparkasse direkt vor der Heidekirche, denn: „Im Stadtteil liegt die Heidekirche zentral.“

Auch sieben Enkelinnen gratulieren

Dass das Gotteshaus im neuromanischen Stil im Mai 2020 geschlossen wird, betrübt ihn zwar, doch Schepers wäre nicht Schepers, blickte er nicht pragmatisch-optimistisch auf dieses Thema. „Die Suche nach einer neuen Verwendung für die Kirche hat begonnen und sie macht Sinn“, sagt er.

Wenn Hermann-Josef Schepers jetzt am Sonntag aus den Händen von Stadtdechant Peter Fabritz den Verdienstorden des Bistums Essen erhält, gratulieren dem dreifachen Vater auch sieben Enkelinnen.

Doch wie ein Opa fühlt sich der Geehrte trotz dieser besonderen Gratulanten-Schar in der Familie längst noch nicht. Er denkt stets schon an die nächsten ehrenamtlichen Pflichten.

Für den stadtweiten Gottesdienst am Sonntag muss ja noch so Einiges vorbereitet werden. Während unseres Gesprächs steht der Verkaufswagen für die Erfrischungsgetränke beim Stadtgottesdienst bereits in seiner Einfahrt. „Ich habe schon eine Liste erstellt, was ich sonst noch alles zur Vorbereitung zu tun habe“, erklärt Schepers.

Die gute Nachricht von der Ehrung überbrachte Propst Christoph Wichmann von St. Pankratius übrigens am 28. Juli. An diesem Tag wurde der Oberhausener 70 Jahre jung. Am Freitag zeigte ihm der Propst anlässlich unseres Pressetermins schon einmal – sozusagen inoffiziell – den Verdienstorden. Doch erst am Sonntag kommt das gute Stück wirklich aus der Schatulle und an das Revers eines besonderen Menschen.

 

Galerie-Bilder: Frank Herbst

„Gemeinsam im Vertrauen nach vorne schauen“ – Pfarrer äußern sich zu Entwicklungen am KKO

„Unsere Hauptsorge gilt den Beschäftigten und dem Erhalt der Arbeitsplätze“, betont Pfarrer und Propst Dr. Peter Fabritz von der Pfarrei St. Clemens. Viele Menschen kommen derzeit auf den Geistlichen und seine beiden Amtskollegen Propst Christoph Wichmann und Pfarrer Thomas Eisenmenger zu, und fragen nach der Zukunft des Katholischen Klinikums Oberhausen (KKO). Fabritz und seine Kollegen aus den beiden anderen betroffenen Gemeinden St. Marien und St. Pankratius verstehen die Sorgen der Menschen gut. Besonders, seit feststeht, dass der Standort St. Josef geschlossen wird.

Pfarrer Thomas Eisenmenger: „Alle Versuche in den vergangenen Jahren, das Haus noch in die Zukunft zu retten, konnten das Ende nicht aufhalten. So ist jetzt vom Gläubigerausschuss die Entscheidung getroffen worden, von den drei Krankenhäusern des KKO eines zu schließen: das mit der – man muss es so sagen – schlechtesten Bausubstanz. Eine Entscheidung, die weh tut und schmerzlich ist. Aber alles herumlavieren, bewahren und sich nicht richtig festlegen wollen, hilft dem KKO nicht mehr weiter. So ist es bei allem Schmerz und aller Traurigkeit dennoch gut, dass eine klare Entscheidung getroffen wurde. Auf dieser Grundlage kann in die Zukunft geschaut und geplant werden. Das ist wichtig für alle Mitarbeiter und Verantwortlichen.“

„Die Kirchengemeinden waren über viele Jahre Träger dieser drei Standorte, und das war für die Menschen in der Umgebung aber natürlich auch für die Beschäftigten identitätsstiftend. Als Kirchengemeinde konnten wir uns die Trägerschaft jedoch nur deshalb leisten, weil wir keine Gewinne entnommen haben und im Umkehrschluss auch keine Verluste mittragen können“, skizziert Fabritz die wirtschaftlichen Zusammenhänge.

Krankenpflege, so die Pfarrer, gehörte früher in Ermangelung an strukturierter Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung selbstverständlich zur Gemeindearbeit. Aber Krankenhausführung sei mittlerweile so komplex und kompliziert geworden, das habe mit der Krankenpflege von vor hundert Jahren nichts mehr zu tun. Das sei mit ein Grund, warum sich Kirchengemeinden, die eine Trägerschaft innehaben, mittlerweile – nicht nur am KKO – auf die Expertise der Fachleute verlassen würden und keinen Einfluss auf wirtschaftliche oder unternehmerischen Entscheidungen ausüben.

„Nichts desto trotz ist es uns natürlich ein großes Anliegen, dass das KKO wieder in katholische Trägerschaft gelangt“, so Fabritz. Dass aber das Restrukturierungsteam aufgrund des Eigenverwaltungs-Verfahrens auch nur bedingt Einfluss auf den neuen Partner habe, sehen er und die beiden anderen Pfarrer, Propst Christoph Wichmann und Pfarrer Thomas Eisenmenger auch.

Propst Christoph Wichmann: „Es stimmt: Gerade geht ein Stück Gemeindegeschichte zu Ende. Wir sollten alle gemeinsam das Gute aus der Vergangenheit wertschätzen und achten und nun darauf vertrauen, dass neue Entwicklungen zunächst schmerzhaft sind, aber nicht unbedingt immer schlechter. Wir haben großes Vertrauen in das Restrukturierungsteam und es würde uns freuen, wenn die Menschen gemeinsam mit uns den neuen Entwicklungen eine Chance geben.“

Link zum Artikel der WAZ.

Diakonweihe in Schwelm

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ unter dieses Bibelwort stellt Daniel Baldus, der seit letztem Sommer in unserer Pfarrei mitarbeitet, seine Weihe. Ein starkes Wort voller Zuversicht und Gottvertrauen.
Herr Baldus bereitet sich in diesen Tagen intensiv auf seine Diakonweihe am Sonntag, 5. Mai, um 16.00 Uhr in seiner Heimatpfarrei St. Marien Schwelm vor. Es sind Tage voller Anspannung und Vorfreude. In einer Zeit vieler Veränderungen „Hier bin ich“ zu sagen, ist weder selbstverständlich noch leicht. Umso mehr bitte ich Sie, um Ihr begleitendes Gebet. Beten wir um den Geist Gottes für unseren Priesterkandidaten und unsere Kirche.
Nach dem Tag der Weihe wird Daniel Baldus als Diakon seinen Dienst in unserer Pfarrei fortsetzen.

Ein entsprechender Artikel ist auch auf den Internetseiten unseres Bistums erschienen: Link zum Artikel

Im Nachgang zur Weihe ist auf den Internetseiten des Bistums auch ein Bericht veröffentlicht worden: Link zum Bericht

Friedhof an der Bottroper Straße mit neuem Bibelpfad

Die drei Friedhöfe unserer Pfarrei sind Orte des Gedenkens, der Trauer und vor allem der Hoffnung. Sie sind für uns wichtige pastorale Orte des Glaubens und des Lebens in unserer Pfarrei. Es ist schön, dass unsere Friedhöfe zum Stadtbild gehören und mitten im Quartier gelegen sind.

Mit dem neuen Bibelpfad auf dem Friedhof an der Bottroper Straße wollen wir die Besucherinnen und Besucher mit einem guten Wort stärken. Gerade mit Blick auf die sonstigen Grünflächen in unserem Quartier möchte unser Friedhofsgärtner, Thomas Wieschenkämper, die „Attraktivität“ unseres Friedhofs steigern und Spaziergänger einladen, etwas zu verweilen und zu entspannen. Der Bibelpfad soll ein kleiner Beitrag sein, um unsere Flächen für die breite Öffentlichkeit zu „verschönern“.

Mehrere Osterfelder haben durch ihre Geldspende dieses Projekt zur Aufwertung unseres Friedhofs unterstützt, ihnen gilt mein herzlicher Dank.

Link zum Artikel der WAZ vom 13.04.2019

Garten-Langzeit-Exerzitien 2019

Gemeinsames Bauen der Hochbeete und gemeinschaftliches Gärtnern sowie monatliche Treffen mit spirituellen Impulsen auf der Kirchenwiese St. Judas Thaddäus.

Jeder Gärtner ist in der Saison für sein Hochbeet selbst verantwortlich.

In Kooperation mit der Kindertageseinrichtung St. Judas Thaddäus und dem Exerzitienreferat des Bistums Essen.

  • Dauer: 01.05. bis 06.10.2019
  • Kosten: je Teilnehmer 15,00 €, Teilnehmerzahl max. 20 Personen
  • Infotreffen: Freitag 22.02.2019, 19.00 Uhr
  • Ort: St. Judas Thaddäus, Einbleckstraße 25, 46117 Oberhausen
  • E-Mail: Hochgebeete@gmx.de, Tel.: 0208-40920741

Die Aktion wurde auch schon im Bistumsmagazin BENE Ausgabe 30 auf Seite 30 erwähnt:

bzw. Link zum Bistumsmagazin

 

Beate Kaltenbach

Gemeindereferentin
beate.kaltenbach@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-41

Nürnberger Str. 5,
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Ehrenamt, Kinderkirche, Erstkommunion