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Halleluja! Jesus lebt! — Zoom-Gottesdienst am Ostersonntag

Christus ist auferstanden.

Das wollen wir am Ostersonntag um 11:00 Uhr in einem Zoom-Gottesdienst mit euch gemeinsam feiern.

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  • Kenncode: 656736

Bereits 15 Minuten vor Gottesdienstbeginnen wird der Konferenz-Raum geöffnet sein. Es kann in dieser Zeit gerne ein lockere Austausch stattfinden. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Gottesdienst mit euch.

Herzliche Einladung.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung ist eine vorherige Anmeldung nicht nötig.

Digitale Kreuzwegandacht zum Karfreitag

In diesen ungewöhnlichen Zeiten der Pandemie kreuzen sich unsere Wege kaum noch in Form von persönlichen Begegnungen. Daher laden wir Sie an heutigen Karfreitag zu dieser rd. 30-minütigen digitalen Kreuzwegandacht an.
Zu jeder der 14 Stationen des Kreuzwegs finden Sie entsprechende Texte und Bilder im Video.

 

 

 

 

Karfreitag: Hausgottesdienst und Einladung zur Fastenkrippe

Hausgottesdienst:

Das Osterfest steht vor der Tür und wie so vieles in den vergangenen Monaten und auch schon Ostern im letzten Jahr, wird es wohl ganz anders werden als wir es üblicherweise gewohnt sind. Doch Ostern findet auch in diesem Jahr statt.

Wir feiern und erinnern uns an das, was Jesus in den letzten Tagen seines Lebens erlebt hat; wir erinnern uns an die vielen Zeichen und Symbole, die er uns als Zeichen seiner Liebe geschenkt hat. Denn er wollte uns zeigen, wie sehr Gott jeden von uns liebt. Und was diese Liebe ganz konkret bedeutet.

Jesus ist seinen schweren Weg gegangen, damit wir verstehen, dass die Liebe größer und stärker ist als jeder Tod. Und dass mit dem Tod hier in der Welt nicht alles zu Ende ist. Dass wir nach unserem Tod bei seinem und unserem Vater im Himmel sein können.

Wir möchten Ihnen für die besonderen Tage von Palmsonntag bis Ostermontag jeweils einen Vorschlag für  einen Hausgottesdienst anbieten. Die Unterlagen finden Sie hier, im Downloadbereich (s.u.) oder auch als Ausdruck in den Kirchen.
Die neuen Unterlagen finden Sie jeweils zusammen mit der Einladung zur Fastenkrippe tagesaktuell auf unserer Homepage.

Ein Karfreitagsgottesdienst für ganz Oberhausen wird auch um 15:00 Uhr  aus St. Clemens per Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des Stadtdekanats übertragen.

Fastenkrippe:

In den Kirchen St. Antonius und St. Marien wird es in dieser Fastenzeit jeweils eine sog. Fastenkrippe geben.

Besucht werden können die Fastenkrippen sonntags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, sowie ab dem 01. März vor und nach den Werktagsmessen in den jeweiligen Kirchen. Am Karfreitag sind die Kirchen von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Im Download-Bereich finden Sie (wie auch direkt hier im Anschluss) die Passionsgeschichte vom Karfreitag und für die Kinder ein entsprechendes Ausmalbild.

Die Verhaftung Jesu
Jesus ging mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen Jüngern hinein. Auch Judas, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war. Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohepriester und der Pharisäer und kam dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen. Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr? Sie antworteten ihm: Jesus von Nazareth. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, der ihn auslieferte, stand bei ihnen. Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. Er fragte sie noch einmal: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazareth. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, dann lasst diese gehen! So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast. Simon Petrus, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, traf damit den Diener des Hohepriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener aber hieß Malchus. Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat – soll ich ihn nicht trinken?

Jesus vor Hannas
Die Soldaten, der Hauptmann und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn und führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kájaphas, der in jenem Jahr Hohepriester war. Kájaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: Es ist besser, dass ein einziger Mensch für das Volk stirbt. Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus. Dieser Jünger war mit dem Hohepriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des Hohepriesters. Petrus aber blieb draußen am Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohepriesters, heraus; er sprach mit der Pförtnerin und führte Petrus hinein. Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagte: Ich bin es nicht. Die Knechte und die Diener hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich. Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen. Warum fragst du mich? Frag doch die, die gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe; siehe, sie wissen, was ich geredet habe. Als er dies sagte, schlug einer von den Dienern, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohepriester? Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? Da schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohepriester Kajaphas. Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sagte: Ich bin es nicht. Einer von den Knechten des Hohepriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen? Wieder leugnete Petrus und gleich darauf krähte ein Hahn.

Jesus vor Pilatus
Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu können. Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen? Sie antworteten ihm: Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert. Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemanden hinzurichten. So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, welchen Tod er sterben werde. Da ging Pilatus wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr seid aber gewohnt, dass ich euch zum Paschafest einen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse? Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber. Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie traten an ihn heran und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht. Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keine Schuld an ihm finde. Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, der Mensch! Als die Hohepriester und die Diener ihn sahen, schrien sie: Kreuzige ihn, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich zum Sohn Gottes gemacht hat. Als Pilatus das hörte, fürchtete er sich noch mehr. Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen? Jesus antwortete ihm: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat auch der eine größere Sünde, der mich dir ausgeliefert hat. Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich zum König macht, lehnt sich gegen den Kaiser auf. Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf Hebräisch Gabbata, heißt. Es war Rüsttag des Paschafestes, ungefähr die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Seht, euer König! Sie aber schrien: Hinweg, hinweg, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen:Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohepriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser. Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde.

Kreuzigung, Tod und Begräbnis Jesu
Sie übernahmen Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus. Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazareth, der König der Juden. Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Da sagten die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten – dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag –, baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.

 

Gründonnerstag: Hausgottesdienst und Einladung zur Fastenkrippe

Hausgottesdienst:

Das Osterfest steht vor der Tür und wie so vieles in den vergangenen Monaten und auch schon Ostern im letzten Jahr, wird es wohl ganz anders werden als wir es üblicherweise gewohnt sind. Doch Ostern findet auch in diesem Jahr statt.

Wir feiern und erinnern uns an das, was Jesus in den letzten Tagen seines Lebens erlebt hat; wir erinnern uns an die vielen Zeichen und Symbole, die er uns als Zeichen seiner Liebe geschenkt hat. Denn er wollte uns zeigen, wie sehr Gott jeden von uns liebt. Und was diese Liebe ganz konkret bedeutet.

Jesus ist seinen schweren Weg gegangen, damit wir verstehen, dass die Liebe größer und stärker ist als jeder Tod. Und dass mit dem Tod hier in der Welt nicht alles zu Ende ist. Dass wir nach unserem Tod bei seinem und unserem Vater im Himmel sein können.

Wir möchten Ihnen für die besonderen Tage von Palmsonntag bis Ostermontag jeweils einen Vorschlag für  einen Hausgottesdienst anbieten. Die Unterlagen finden Sie hier, im Downloadbereich (s.u.) oder auch als Ausdruck in den Kirchen.
Die neuen Unterlagen finden Sie jeweils zusammen mit der Einladung zur Fastenkrippe tagesaktuell auf unserer Homepage.

Fastenkrippe:

In den Kirchen St. Antonius und St. Marien wird es in dieser Fastenzeit jeweils eine sog. Fastenkrippe geben.

Besucht werden können die Fastenkrippen sonntags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, sowie ab dem 01. März vor und nach den Werktagsmessen in den jeweiligen Kirchen. Am Gründonnerstag sind die Kirchen von 16:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Im Download-Bereich finden Sie (wie auch direkt hier im Anschluss) das Evangelium vom Gründonnerstag und für die Kinder ein entsprechendes Ausmalbild zum Evangelium.

Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

 

Auch in 2021 Ostern möglich machen – Ostertaschen für Bedürftige

Die Caritas Oberhausen und der DPSG Pfadfinderstamm Heinrich Seuse starten wie im letzten Jahr, in Kooperation mit der evangelischen Auferstehungsgemeinde und der katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius eine Osterspendenaktion für bedürftige Menschen.

An den beiden Kirchorten, am M-Punkt neben der St. Pankratius-Kirche, Nürnberger Straße 6, 46117 Oberhausen und der ev. Auferstehungskirche , Vestische Straße 86 , 46117 Oberhausen stehen Tüten mit Lebensmittel-Spenden für Einzelpersonen sowie Familien zur Abholung bereit.

Die Öffnungszeit zur Abholung an beiden Kirchenorten ist Karsamstag (3. April 2021) von 11.00 – 13.00 Uhr.

Wir wünschen allen trotz der besonderen Umstände ein gesegnetes Osterfest und bleiben Sie gesund!

Auferstehungs-Kirchengemeinde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ostern findet statt! — Offene Kirchen über die Feiertage

An den Kar- und Ostertagen öffnen wir unsere Kirchen wie folgt:

  • Gründonnerstag:

    • St. Pankratius von 8:00 – 18:00 Uhr
    • St. Antonius und St. Marien von 16:00 – 18:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Besuch der Fastenkrippe
  • Karfreitag:

    • St. Pankratius von 8:00 – 18:00 Uhr
      Ein Kreuz zur persönlichen Verehrung ist vor dem Altar aufgerichtet.
    • St. Antonius und St. Marien von 10:00 – 12:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Besuch der Fastenkrippe
  • Karsamstag:

    • St. Pankratius von 8:00 – 18:00 Uhr
    • St. Antonius und St. Marien von 10:00 – 12:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Besuch der Fastenkrippe
  • Ostersonntag:

    • St. Pankratius von 8:00 – 18:00 Uhr
    • St. Antonius, St. Marien und St. Jakobus von 10:00 – 12:00 Uhr
    • In allen Kirchen besteht von 10:00 – 12:00 Uhr die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung!
  • Ostermontag:

    • St. Pankratius von 8:00 – 18:00 Uhr
    • St. Antonius, St. Marien und St. Jakobus von 10:00 – 12:00 Uhr

Herzliche Einladung zum Gebet, zur Stille, zum Ausruhen und Ankommen vor Gott!

 

Gottesdienste für ganz Oberhausen  werden auch  aus St. Clemens per Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des Stadtdekanats übertragen:
Gründonnerstag 19:30 Uhr
Karfreitag 15:00 Uhr
Osternacht 21:00 Uhr

Absage der Präsenzgottesdienste über Ostern!

Liebe Schwestern und Brüder,

seit über einem Jahr bestimmt ein Virus unseren Alltag, ja unser Leben. Wir alle sind müde und wünschen uns nichts mehr als etwas Normalität. Einfach mal wieder unbeschwert mit Freunden treffen oder mit Freundinnen einen Kaffee trinken gehen, was wäre das schön. Und wir wissen, das wird bald wieder möglich sein, aber noch nicht heute. Mutationen und die sogenannte dritte Welle fordern uns neu heraus. Der Inzidenzwert für Oberhausen liegt stabil über dem Grenzwert 100, die Neuinfektionen steigen. Gleichzeitig laufen Selbsttests und Impfungen nur schleppend an. Wir sollen uns in Geduld üben und zuversichtlich bleiben, aber – ich bin ehrlich – es fällt mir immer schwerer.

Nun steht für uns als Christinnen und Christen Ostern vor der Tür und viele sehnen sich nach gemeinsamen Gottesdiensten, nach Eucharistiegemeinschaft. Wir brauchen uns einfach. Aber leider muss ich Sie nochmals enttäuschen bzw. vertrösten und Ihnen mitteilen, dass wir ab Montag, 29.03.21, alle Präsenz-Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen vorerst bis zum 18. April 2021 in unserer Pfarrei absagen. Unsere sehr „dünn“ besuchten Werktagsgottesdienste versuchen wir weiter zu feiern.
Da wir somit von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag zu keinen Gottesdiensten in unseren Kirchen einladen werden, sind entsprechende Livestream- und/oder Zoom-Gottesdienste für diese Festtage in der Vorbereitung. Auch Anleitungen für Hausgottesdienste liegen in unseren Kirchen aus. Ostern kann also gefeiert werden – nur anders.

Mir persönlich fällt diese Entscheidung wirklich schwer, weil ich weiß, dass unsere Hygienekonzepte erprobt sind und unsere Kirchen sicher. Trotzdem stellen wir uns ein weiteres Mal unserer gesellschaftlichen Verantwortung und bleiben solidarisch. Es gibt keine ganz richtige und keine ganz falsche Entscheidung, aber in Abwägung aller Argumente, haben wir uns entschieden, unserer Linie treu zu bleiben und im Lockdown unseren Beitrag zu leisten, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.
Auch das kurzfristig eingeholte „Stimmungsbild“ aus den pastoralen Gremien unterstützt unsere Entscheidung, obwohl die Rückmeldungen natürlich auch da sehr vielfältig waren. Daher weiß ich, dass sich Einzelne auch einen anderen Weg hätten vorstellen können, umso mehr bitte ich auch diesmal, um Ihre Unterstützung und Solidarität.
Unsere Entscheidungen sind mit unserer Nachbarpfarrei St. Clemens abgestimmt, sodass es zumindest im Oberhausener Norden eine gemeinsame Vorgehensweise gibt.

Liebe Mitchristen,
Ostern fällt nicht aus, Jesus wird auferstehen. Mit vielen kreativen Angeboten werden wir auch dieses Osterfest für Sie besonders machen. Alle Informationen zu unseren Hausgottesdiensten, Online-Angeboten und anderen Aktionen finden Sie auf unserer Website www.pankratius-osterfeld.de und in unseren Schaukästen. Und natürlich stehen auch unsere Kirchen weiterhin zum persönlichen Gebet offen. Wir bleiben für Sie da und ziehen uns nicht zurück!

Ich bitte, um Ihr Verständnis und wünsche Ihnen – auch im Namen des gesamten Pastoralteams und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gesegnete Ostertage.
Bleiben Sie behütet!
Ihr
Christoph Wichmann

#beimir Kreuzweg für Kinder und Jugendliche/Erwachsene

(basierend auf dem Ökumenischen Kreuzweg der Jugend #beimir)

 

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Erwachsene,

den Kreuzweg, den Jesus vor 2000 Jahren ging, den geht er auch heute noch: mitten unter uns und mit uns zusammen. Jesus ist #beimir, in meinem Alltag. Mit seinem Weg kreuzt er meinen Weg. Davon erzählen die Bilder, Bibeltexte, Geschichten, Gedanken, Impulse und Aktionen zu den Stationen des Kreuzweges #beimir.

Da es uns leider auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wieder nicht möglich ist, den Kinderkreuzweg in St. Marien Rothebusch wie gewohnt durchzuführen und ihn als Gruppe gemeinsam zu gehen, bieten wir am Karfreitag verschiedene Kreuzweg-Alternativen für Kinder und Jugendliche/Erwachsene an, sich den Kreuzwegstationen im „Alleingang“ bzw. mit der Familie zu nähern.

Wir laden Familien mit Kindern ab Grundschulalter sowie Jugendliche und Erwachsene ganz herzlich dazu ein, am

Karfreitag, dem 2. April 2021

den Kreuzweg mit Jesus zu gehen und zu erfahren und zu erleben, was „Er ist #beimir“ bedeuten kann.

Wir bieten zwei Wege an, den Kreuzweg #beimir zu erleben. Zu beiden Angeboten gibt es eine Version für Kinder und eine Variante für Jugendliche/Erwachsene:

  • APP-basierter Kreuzweg im „Alleingang“ für zu Hause oder unterwegs

Bitte fordern Sie den Zugangslink per E-Mail an, unter:
kinderkreuzweg@pankratius-osterfeld.de

Vergessen Sie dabei bitte nicht uns mitzuteilen, ob Sie den Link für die Kinder- Variante #beimir-kids oder für die Variante für Jugendliche/Erwachsene #beimir-J+E erhalten möchten.

  • Kreuzweg im „Alleingang“ – wahlweise mit oder ohne APP –
    mit Mitmachstationen in St. Marien Rothebusch von 10-14 Uhr

Der Kreuzweg mit vielen Impulsen und Aktionen ist als Rundweg gestaltet und beginnt im Pastoratsgarten von St. Marien Rothebusch.
Die Zugangslinks für die APP-basierten Varianten sind vor Ort erhältlich.

Bitte achten Sie auf die Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Vorschriften!


Außerdem möchten wir allen Familien mit Kindern, die am Karfreitag lieber zu Hause bleiben möchten, eine weitere Alternative anbieten:

Im vergangenen Jahr haben wir unheimlich viele positive Rückmeldungen zu unserem Online-Kinderkreuzweg 2020 „Sei bei uns“ erhalten. Daher möchten wir allen Familien mit Kindern, die noch nach einer anderen digitalen Kreuzwegerfahrung suchen und unseren Online-Kinderkreuzweg aus dem vergangenen Jahr noch nicht kennen, diesen in Erinnerung rufen bzw. ans Herz legen.

Zu jeder Station des Kinderkreuzwegs gibt es Bilder, Bibeltexte, Gedanken, Impulse und Aktionen, jeweils eingebettet in ein kurzes Video, das gestartet und zwischendurch auch immer wieder gestoppt werden kann. „Zwischenstopps“ sind bei den Mitmachaktionen sogar sinnvoll und hilfreich.

Zum Mitmachen werden ein paar Dinge benötigt, die wahrscheinlich fast jeder zu Hause hat. Es ist aber gar nicht schlimm, wenn nicht alle Materialien zur Verfügung stehen. Mitmachen geht trotzdem. Bei den Mitmachaktionen weisen wir manchmal explizit darauf hin, dass die Hilfe eines Erwachsenen erforderlich ist. Es ist uns aus Sicherheitsgründen sehr wichtig, dass die Kinder bei diesen Mitmachaktionen nicht alleine aktiv werden!

Materialliste:

  • ein paar Stifte
  • 1 Streifen (festes) Papier, ca. 15-20 cm lang und 3-4 cm breit
  • 1 Kerze
  • etwas Schnur / Kordel / Band
  • ein paar Streichhölzer
  • 2 unterschiedlich lange Stöckchen (oder ein fertiges Kreuz)
  • 1 Stein
  • 1 Stoff- oder Papiertaschentuch (oder ein Blatt von der Küchenrolle)
  • 1 kleiner Nagel
  • 1 Teelicht (oder 1 kleine Kerze)
  • 1 Glas
  • 1 Teller
  • 1 Münze
  • etwas (eingefärbtes) Wasser
  • 1 Schnittblume
  • 1 ausgepustetes Ei (innen gesäubert!)
  • 1 kleines Stück (normales) Papier, ca. 3-4 cm breit und 3-4 cm lang

Egal auf welches Angebot Ihre/Eure Wahl fällt, wir wünschen allen Teilnehmern eine ganz besondere Kreuzwegerfahrung.

Palmsonntag: Hausgottesdienst und Einladung zur Fastenkrippe

Hausgottesdienst:

Das Osterfest steht vor der Tür und wie so vieles in den vergangenen Monaten und auch schon Ostern im letzten Jahr, wird es wohl ganz anders werden als wir es üblicherweise gewohnt sind. Doch Ostern findet auch in diesem Jahr statt.

Wir feiern und erinnern uns an das, was Jesus in den letzten Tagen seines Lebens erlebt hat; wir erinnern uns an die vielen Zeichen und Symbole, die er uns als Zeichen seiner Liebe geschenkt hat. Denn er wollte uns zeigen, wie sehr Gott jeden von uns liebt. Und was diese Liebe ganz konkret bedeutet.

Jesus ist seinen schweren Weg gegangen, damit wir verstehen, dass die Liebe größer und stärker ist als jeder Tod. Und dass mit dem Tod hier in der Welt nicht alles zu Ende ist. Dass wir nach unserem Tod bei seinem und unserem Vater im Himmel sein können.

Wir möchten Ihnen für die besonderen Tage von Palmsonntag bis Ostermontag jeweils einen Vorschlag für  einen Hausgottesdienst anbieten. Die Unterlagen finden Sie hier, im Downloadbereich (s.u.) oder auch als Ausdruck in den Kirchen.
Die neuen Unterlagen finden Sie jeweils zusammen mit der Einladung zur Fastenkrippe tagesaktuell auf unserer Homepage.

Fastenkrippe:

In den Kirchen St. Antonius und St. Marien wird es in dieser Fastenzeit jeweils eine sog. Fastenkrippe geben.

Besucht werden können die Fastenkrippen sonntags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, sowie ab dem 01. März vor und nach den Werktagsmessen in den jeweiligen Kirchen.

Im Download-Bereich finden Sie (wie auch direkt hier im Anschluss) das Evangelium vom Palmsonntag und für die Kinder eine entsprechendes Ausmalbild zum Evangelium.

Es war einige Tage vor dem Paschafest.
Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Jünger aus.
Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet das Fohlen los und bringt es her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht es; er lässt es bald wieder zurückbringen.

Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße ein Fohlen angebunden und sie banden es los. Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, das Fohlen loszubinden? Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.

Sie brachten das Fohlen zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg aus, andere aber Büschel, die sie von den Feldern abgerissen hatten. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen:

Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!

 

Integratives Testzentrum für Osterfeld

Bürgernahes Angebot im Bistro Jederman der Caritas

Auf den gewohnten Kaffee mit einem kleinen Plausch müssen die Osterfelder im Bistro Jeder-man wegen des Lockdowns schon viel zu lange verzichten. Aber hinter den Scheiben wird or-dentlich gewerkelt, es nimmt Formen an: das neue integrative Bürgertestzentrum im Bistro der Caritas Oberhausen. „Als die Nachfrage nach einem bürgernahen Corona-Testzentrum in Os-terfeld lauter wurde, kam uns die Idee – warum nicht bei uns?“, erzählt Sandra Emschermann, Leiterin des Bistros lachend. Gerade die älteren Bewohner*innen im Viertel vermissen „ihr“ Bist-ro, war es doch naher Treffpunkt und gerade die Außengastronomie beliebt. Aber nicht nur ihnen fehlt der Betrieb, denn in erster Linie ist das Jederman ein integratives Angebot – Men-schen mit und ohne geistige Beeinträchtigung arbeiten hier zusammen. Im Lockdown gibt es im Bistro zwar weiterhin tagesstrukturierende Angebote für die Klient*innen der Caritas, aber das kann die einzigartige Einbindung in eine alltägliche Arbeit wie beim Gastro-Betrieb nicht erset-zen.

„Mir fehlen die Gäste so“, beklagt sich Eva, „wir wollen die Normalität zurück.“ Sie gehört seit sechs Jahren zum inklusiven Team des Bistros, unterstützt sonst beim Servieren. Jetzt freut sie sich riesig beim neuen Testzentrum mithelfen zu können. „Wir wollen helfen“, sagt Klient Thors-ten. „Ich werde desinfizieren und alle zur Tür führen“, berichtet er stolz über die neue Aufgabe. Damit wird nach der langen Pause endlich auf neue Art ein inklusives Miteinander im Bistro wieder möglich. Die Tests führen geschulte Mitarbeiter*innen der Caritas Oberhausen durch, die Klient*innen der Caritas helfen bei der Desinfektion der Flächen, beim Ausfüllen der Formulare oder begleiten die Besucher vom Eingang zu den Kabinen und zum Ausgang.

„Wir testen an sechs Tagen in der Woche“, sagt Sandra Emschermann, „jeweils in wechselnden Teams mit zwei geschulten Mitarbeitern und mit Unterstützung durch zwei Klienten.“ Gut ein Drittel des Bistros wurde für den Anmeldebereich und zwei Test-Kabinen abgetrennt, eine Ein-gangstür konnte in separierten Ein- und Ausgang unterteilt werden. Im Außenbereich gibt es ei-nen Wartebereich für die getesteten Besucher. Neben dem Halbtags-Testbetrieb laufen den restlichen Tag über die gewohnten Angebote der Tagesstruktur für die Klient*innen weiter.

Das Besondere ist neben dem gelebten Inklusionsgedanken die gute Einbindung in Osterfeld: Die Apotheke vor Ort unterstützt mit Materialien, ein Hausarzt in Osterfeld bietet direkt die not-wendigen PCR-Tests an, wenn ein Schnelltests im Bistro positiv ausfällt. „Trotz Corona schaffen wir so ein echtes Miteinander in Osterfeld – für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung“, freut sich Caritas-Direktor Michael Kreuzfelder über das Projekt.

Öffnungszeiten Bürgertestzentrum Bistro Jederman

  • Mo., Mi., Fr. 13:30 – 17:30 Uhr
  • Di., Do., Sa. 9:00 – 13:00 Uhr

Termin-Vereinbarung für Schnelltests unter Telefon 0208-82 87 80 86

Auch geöffnet am Gründonnerstag und Karsamstag zu den genannten Zeiten;
Ostermontag von 10 – 13 Uhr.

 

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Testlauf für’s Testzentrum (von links): Javier Mihm Garcia vom Bundesfreiwilligendienst legt schon mal eine Schutzmontur an, Thorsten und Eva vom integrativen Bistro-Team verstauen die Test-Materialien und Bistro-Leiterin Sandra Emschermann ist die Test-Probandin.

Christoph Wichmann

Pfarrer
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