Auf ein Wort: „Karneval“

„Hellau/ Alaaf“ – „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst“

 

Was für eine Spannbreite doch innerhalb weniger Tage sichtbar und erfahrbar werden kann.

Ausgelassene Freude und das bewusste Hinaustreten aus dem eigenen Alltag, loslösen von der eigenen Rolle und einfach mal ein/ eine andere/r sein können. – „Hellau/ Alaaf“

Nüchterne Ernsthaftigkeit, mir den Spiegel vor das Gesicht halten (lassen), mir bewusst machen wer ich bin und was ich mache oder nicht mache. – „Bedenke Mensch, …“

Das Leben ist nicht jeden Tag gleich, es ist geprägt von Höhen und Tiefen, von angenehmen und unangenehmen Zeiten. Doch lassen sich Stimmungen und Verhaltensweisen nicht verordnen – Gott sei Dank! Jede/r ist selbst gefragt wie sie oder er das „Menschsein“ lebt. Die Feste und kulturellen Gebräuche unserer Umwelt laden uns ein, „bewusst Mensch“ zu sein. Schon Teresa von Ávila sagte: „Wenn Fasten dann Fasten, wenn Rebhuhn dann Rebhuhn“. Immer nur karges Essen und streng asketisches Leben sind genauso „unmenschlich“ wie jeden Tag Festtagsessen und Party. Herzliche Einladung also an Sie die Feste so zu feiern wie sie fallen, die frohen wie auch die ernsten. Und wenn Sie mögen finden Sie hierzu auch eine nicht geringe Auswahlmöglichkeit an Feiern in unserer Pfarrei.

Auf ein Wort „Vorsätze“

Liebe Schwestern und Brüder,

das Jahr ist noch jung und dennoch haben wir bereits eine Phase erreicht, wo sich schon zeigt, ob wir die zum Jahresbeginn gemachten Vorsätze und Ansätze auch in Angriff genommen haben, oder ob wir – mal wieder – dahinter zurückbleiben.

Da fällt mein Blick in der Vorbereitung dieses Grußwortes auf das Evangelium des 5. Sonntags im Jahreskreis. Da erzählt Jesus im 5. Kapitel des Matthäus-Evangeliums eines seiner bekanntesten Gleichnisse

. „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt“ sind die gut bekannten Sätze.

Es ist ein kurzes und sehr eindringliches Gleichnis und es lohnt, es sich noch mal durchzulesen.

Ist nicht das dort Gesagte der beste Vorsatz und der mutigste Neubeginn für ein neues Jahr?

Wenn wir uns bewusstwerden, dass das unser aller Auftrag ist in unserer Zeit heute und an dem Ort, den Gott für uns persönlich vorgesehen hat, seine Botschaft zu erzählen und sie durch unser Leben zu bezeugen, dann müssen wir uns nicht grämen, wenn es mal wieder mit den anderen kleinen Vorsätzen nicht so recht klappen will.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und mir im neuen Jahr einen guten Erfolg!

Segensfeier für Babys

Willkommen im Leben – kleiner Segen!

Wenn ein Kind geboren wird, dann verändert sich die Welt schlagartig. Alles wird anders, Zeit bekommt einen anderen Stellenwert, Werte werden neu entdeckt. Die Geburt eines Kindes ist ein entscheidender Wendepunkt im Leben junger Eltern. An dieser Lebenswende entsteht bei vielen der Wunsch, Glück und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und das Neugeborene Willkommen zu heißen. Das Kind unter Gottes Schutz zu stellen. Sein Kind Segnen zu lassen.

Deshalb laden die Evangelische und Katholische Kirche zu Segensfeiern für Neugeborene ein. Und dass nicht nur in Oberhausen, sondern auch in vielen anderen Städten unseres Bistums.

Am Samstag den 15.02.2020 findet im ökumenischen Kirchenzentrum im CentrO
um 11.00 Uhr so eine Segensfeier für Neugeborene statt.

Eingeladen sind Familien mit Babys bis etwa vier Monaten, die gemeinsam mit anderen Familien die Geburt ihres Kindes zu feiern und ihnen den Segen Gottes zusprechen zu lassen- unabhängig davon, ob sie ihr Kind taufen lassen oder nicht.

Team der TelefonSeelsorge sucht Verstärkung

Ehrenamtliche Mitarbeiter werden intensiv geschult – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Nachdem die ökumenische Telefonseelsorge Duisburg, Mülheim, Oberhausen Ende vergangenen Jahres erst den Schulungsabschluss von 12 neuen Telefonseelsorgern feiern konnte, werden auch in diesem Jahr wieder engagierte Frauen und Männer gesucht, die sich dem Team aus rd. 130 ehrenamtlichen Mitarbeitern nach einer intensiven Schulung anschließen wollen.

Interessierte können sich am 29. Januar von 19.00 bis 20.30 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14 – 16 in der Duisburger Innenstadt (47051) über Ausbildung und Umfang des späteren Einsatzes informieren. Wer an diesem Termin nicht kann, für den bietet die Telefonseelsorge einen weiteren Info-Abend am 24. März ebenfalls um 19.00 Uhr im Haus der Kirche.

„Der Einsatz als Telefonseelsorger ist ein planbares Ehrenamt“, erklärt der Leiter der hiesigen TelefonSeelsorge Olaf Meier. Jeder übernimmt im Schnitt pro Jahr 24 Tagesdienste à vier Stunden plus sechs Nachtdienste à acht Stunden. Bevor die neuen Mitarbeiter den Ratsuchenden ihr offenes Ohr und mitfühlendes Herz schenken dürfen, werden sie an insgesamt sechs Ausbildungswochenenden intensiv auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Die Schulungen beginnen in diesem Sommer und werden in der Regel im Laufe eines halben Jahres durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner:
Olaf Meier
Leiter Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen
Tel.: (0203) 2 26 57
Email: meier@telefonseelsorge-duisburg.de

Auf ein Wort „Ausbildung“

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

am vergangenen Mittwoch haben mir die Personalverantwortlichen unseres Bistums mitgeteilt, dass wir ab dem 1. März 2020 wieder einen Priesterkandidaten für die letzte Ausbildungsphase vor den Weihen begleiten dürfen.Jan Sienert Herr Jan Sienert wird als „Pastoraler Mitarbeiter“ für gut zwei Jahre zu uns nach Osterfeld ziehen. Das ist nicht nur eine Anerkennung für die Arbeit des gesamten Pastoralteams, sondern auch ein Kompliment an Sie alle. Anscheinend genießen wir das Vertrauen des Bischofs und sind eine Pfarrei, in der man gut lernen und glücklich leben kann. Und gleichzeitig dürfen wir mit jedem neuen Mitarbeiter und jeder neuen Mitarbeiterin die Einladung annehmen, selbst Lernende zu werden.
So feiern wir in diesem Jahr mit Herrn Diakon Baldus am Freitag vor Pfingsten die Priesterweihe und dürfen uns nahtlos mit Herrn Sienert auf weitere geistliche Augenblicke und besondere Ereignisse freuen. Sie wissen, dass sich nur noch sehr wenige Männer auf den Priesterberuf vorbereiten, umso bewusster sollten wir auch einfach mal dankbar sein und innehalten, dass wir im Bereich der „Ausbildung“ in unserem Bistum als Pfarrei so privilegiert sind.
Beten wir für unsere Priesterkandidaten und für unsere pastoralen Mitarbeiterinnen – sie sind ein Geschenk!

Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Woche
Ihr
Christoph Wichmann

Grußwort des Bischofs zum Jahresbeginn

Unser Bischof Franz-Josef Overbeck wendet sich mit einem Grußwort zum Jahresbeginn 2020 an alle Pfarreien des Bistums. Es soll in allen Sonntagsgottesdiensten am Fest der Taufe des Herrn (12. Januar 2020) verlesen werden.

[…]Von Herzen wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr 2020, in dem wir auf Gottes gutes Geleit setzen. Er begleitet und stärkt uns auf dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Dabei wird er sich selbst, das glaube ich fest, als der Weg erweisen (vgl. Joh 14,6), den wir gehen sollen und auf dem er uns Neues und Lebendiges zeigen wird.

Ihnen, Ihren Familien und allen, die zu Ihnen gehören, erbitte ich in allem viel Gutes und Gottes reichen Segen!

Ihr
Franz-Josef Overbeck
Bischof von Essen

 

Das vollständige Grußwort ist diesem Beitrag als Download angefügt!

 

Auf ein Wort „Sternsinger“

Liebe Pfarreimitglieder, hatten Sie schon königlichen Besuch an Ihrer Tür?

Für mich gehört die Sternsingeraktion zu den schönsten Aktionen, die wir haben. Jedes Jahr steht sie unter einem anderen Motto, weil unser Augenmerk ganz besonders auf die Projekte eines Landes gerichtet werden soll, um uns die Situation der Kinder dort besonders nahe zu bringen. Willi Weitzel, Moderator im Kinderfernsehen, hat in den letzten Jahren die Projekte besucht und die Kinder von ihren Situationen erzählen lassen. Es gab mehr als einen Film, der mich zu Tränen gerührt, aber auch so positiv erfüllt hat, wie tapfer und stark Kinder auch schwierigste Lebensbedingungen meistern. Und immer wieder hat mich mit Freude erfüllt, dass unsere Sternsinger sich davon haben motivieren lassen, durch Wind, Regen und Schnee zu stapfen, um Ihnen den Segen des Gotteskindes nach Hause zu bringen und Geld für die Kinder zu sammeln, die in schwierigen Situationen leben müssen.

 

Euch liebe Sternsinger ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

 

Und Ihnen allen wünsche ich: Mögen Sie den Segen Gottes in diesem Jahr vielfältig zuhause erfahren!

Gabi Becker

Auf ein Wort „Krippe“

Krippe,
Ort der Begegnung zwischen
Mensch und Gott
Erde und Himmel
Zeit und Ewigkeit.

Krippe,
Wort Gottes an uns
Gewissheit der Rettung
Zuspruch der Versöhnung
Bleibendes Dasein-für-uns.

Krippe,
Zeichen der Hoffnung
Licht im Dunkel
Freude im Leid
Frieden im Streit,

Krippe,
Grund des Staunens
Der Reiche wird arm
Der Herr zum Knecht
Der Unendliche sterblich.
Geheimnis der Liebe.

Liebe Schwestern und Brüder

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des gesamten Pastoralteams, viele überraschende Krippenmomente, die Sie strahlen und staunen lassen. In der Krippe wird uns neues Leben geschenkt, ein Anfang:

Gott wird Mensch – Geheimnis der Liebe.

Gesegnete Weihnachten
Ihr
Christoph Wichmann

 

Auf ein Wort „ewiges Gebet“

Zeit für …

„Zeit für Ruhe, Zeit für Stille, Atem holen und nicht hetzen, Schweigen nicht verletzen, lasst uns in die Stille hören.“

Der Text eines nicht mehr ganz so neuen Liedes von Gerhard Krombusch. Die Sehnsucht nach solch einer Zeit, wie sie im Lied geschrieben wird, steckt in vielen von uns, besonders jetzt vor dem Weihnachtsfest, für das scheinbar und oft noch so viel zu tun ist, bis es soweit sein darf.

Doch Gott ist für uns Menschen nicht planbar. Wir feiern zu Weihnachten seine Menschwerdung, aber ER ist auch jetzt schon da. Wir dürfen IHN oder zumindest einen Teil von IHM anschauen, mit IHM reden und bei IHM sein.

Vom 07.-14.12. ist in unserer Pfarrei „Ewiges Gebet“, eine Gebetskette, die sich Tag ein, Tag aus, 365 Tage im Jahr durch unser Bistum zieht, jede Woche an einem anderen Ort unseres Bistums. Menschen sind eingeladen in die Gotteshäuser zu kommen und etwas von ihrer Zeit, Gott in der Form des Allerheiligsten (der gewandelten Hostie) zu schenken. Gott setzt sich unseren Blicken, unserem Fragen, Bitten und Klagen aber auch unserem Dank und unsrem Lob an IHN aus. ER versteht es dabei, der Betrachterin oder dem Betrachter zu helfen bei sich selbst anzukommen und auch Ruhe zu finden. (Mir geht es zumindest oft so, wenn ich mir Zeit nehme, zur Ruhe komme, still werde, durchatme, Schweige und in die Stille höre bei der Anbetung vor dem Allerheiligsten.)

Nehmen Sie sich doch gerne einmal bewusst Zeit in den nächsten Tagen, um zu einer der Anbetungszeiten in einer unserer Kirchen zu kommen. Diese Zeit kann zu einer geschenkten Zeit werden, auch für Sie.

Ihr

Auf ein Wort „Funkstille“

Leben ist Bewegung, unterwegs sein mit Veränderungen.

Ich bin unterwegs in den „Ruhestand – UnRuhestand“, der mit dem 1. Adventsonntag beginnt.

Wenn die Kirche am Ende des Kirchenjahres das Christkönigsfest feiert, beende ich meinen aktiven Dienst als Gemeindereferentin.

Ist es nicht somit ein schönes Zeichen, dass der Beginn des neuen Kirchenjahres mit dem Beginn meines neuen Lebensabschnittes zusammenfällt?

Gerne war ich bei Ihnen und mit Ihnen allen unterwegs.

So werde ich nach 6 ½ Jahren Dienst in der Pfarrei St. Pankratius viele Erinnerungen mitnehmen an die verschiedenen Gottesdienste, Hausbesuche, Beerdigungen, Gespräche, Telefonate, E-Mails, Konferenzen, Vorbereitungen, ökumenische Veranstaltungen und Treffen für „nett“.

Dafür herzlichen Dank an alle und für alles!

Anlässlich meiner Verabschiedungsfeier möchte ich mich ganz herzlichen bedanken bei allen, die aus allen Quartieren unserer Pfarrei gekommen sind.

Ein besonderer Dank gilt denen, die den Empfang organisiert und die Bewirtung durchgeführt haben.

Ihnen allen herzlichen Dank für die vielen lieben Wünsche und einfallsreichen Geschenke.

Ich verabschiede mich bei allen mit dem Vers 1,12 aus dem Brief an die Kolosser vom Christkönigssonntag:  Dank dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht.

 

Für die kommenden Monate habe ich mir selber „Funktstille“ mit der Pfarrei verordnet, trotzdem kann ich zusagen,  Ihre Anliegen und die der Pfarrei in meinem Gebet weiterhin einzuschließen und so wünsche ich allen von ganzem Herzen Freude, eigene Fähigkeiten einzusetzen und Gottes Segen.

Elfriede Kuhmann

Elfriede Kuhmann

Gemeindereferentin
elfriede.kuhmann@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-42

Nürnberger Straße 5
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Frauenpastoral, Präventionsfachkraft, Caritas- und Senioren­arbeit

Katholische Kirchengemeinde Propstei St. Pankratius
Nürnberger Str. 6, 46117 Oberhausen
Tel.: 0208 40920710, Fax: 0208 40920719
E-Mail: st.pankratius.oberhausen-osterfeld@bistum-essen.de