WoAnders Gottesdienste 2019

WoAnders – so lautet ein neues ökumenisches Projekt.

Wir wollen gemeinsam als evangelische und katholische Gemeinde zweimal im Jahr Gottesdienste an Orten feiern, an denen es eigentlich nicht erwartet wird. Als Christen gehen wir in unseren Stadtteil und erwarten diesmal nicht, dass die Menschen zu uns bzw. in unsere Kirchen kommen.

In enger Zusammenarbeit mit Manuela Krey (Friseure Krey) und Daniel Lübbe (Cardoc Autoklinik) laden wir zu zwei ökumenischen Auszeiten ein, die den Alltag unterbrechen und Kraft schenken sollen. Wir sind als Kirchen fester Bestandteil der Stadtgesellschaft und so wollen wir in den nächsten Jahren mit unseren Partnern in Osterfeld gemeinsam dieses Projekt etablieren. Musikalisch unterstützt werden wir vom ELCH-Chor. Nach den Auszeiten gibt es jeweils die Möglichkeit zur Begegnung bei einem Snack und kühlen Getränken.

Auf ein Wort: Pfingsten…

Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt

Sie kennen die Redensart: Bei dem sieht man gleich, wes Geistes Kind er ist. An dem, was wir sagen und tun, wie wir reden und handeln, in dem, wie wir unser Leben gestalten und anderen begegnen, sollte spürbar und erfahrbar sein: Wir sind Kinder nicht irgendeines Geistes, sondern des Geistes Gottes.

Am Ende der fünfzig österlichen Tage feiern wir Pfingsten, die Geistsendung. Die Jünger saßen verängstigt im Haus, als der Heilige Geist sie erfüllte. Sie vertrauten dem Geist und ließen sich vom Geist führen. Sie öffneten Fenster und Türen und gingen auf die Straße und redeten in allen Sprachen, so dass alle Menschen, die an ihrem Haus vorbeikamen, sie in ihrer Muttersprache verstehen konnten.

Die Geistsendung damals ist aber nicht nur ein vergangenes Ereignis, sie betrifft uns heute und zukünftig ebenso. So spricht Jesus Christus uns heute immer noch zu: Ich lasse euch nicht allein, ich schenke euch meinen Geist, den Geist der Weisheit und der Einsicht, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Erkenntnis und der Frömmigkeit, den Geist der Gottesfurcht. Diesem Geist dürfen wir trauen. Wer sich auf ihn verlässt, der ist nie verlassen, auch nicht in dunklen und schweren Stunden.

Lassen wir uns vom Heiligen Geist erfüllen und leiten.

Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche, und so sind wir alle zum ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag um 10.30 Uhr in St. Josef, Heide eingeladen. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Dieses Pfingstwunder will sich auch unter uns ereignen.

Gesegnete Feiertage

Ihre
Elfriede Kuhmann, Gemeindereferentin

Auf ein Wort: Maria 2.0 . . .

„Sie sind doch eine Frau!“,

so wurde ich letztens am Telefon begrüßt. „Sagen Sie mir doch mal, was Sie von den Protesten halten, die gerade von vielen Frauen in der katholischen Kirche angezettelt werden.“ „Sie meinen die Aktion Maria 2.0?“, fragte ich. „Ja genau! Was soll das eigentlich?“

Liebe Schwestern und Brüder,

Maria 2.0. Was soll das eigentlich? Vielleicht haben Sie sich diese Frage in den vergangenen Wochen auch schon einmal gestellt. Meine Antwort klang in etwa so:

„Wie Mutter und Vater gleichermaßen Verantwortung für das Wohlergehen Ihrer Kinder tragen, so sollten es auch Frauen und Männern, als Getaufte und Gefirmte, in der Kirche tun können, ohne dass sie sich aufgrund von veralteten Ämter- oder Geschlechterrollen gegenseitig unterwerfen. Dieser Anspruch ist sogar biblisch. Der Apostel Paulus schreibt: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden noch Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ (Gal 3,27-28)
Das heißt für mich: Unter uns Getauften soll es keine Kluften mehr geben. Weder ethnische, noch politische und auch keine geschlechtlichen. Christus ist unser Dresscode. Wir sind befreit durch ihn und vereint in ihm, um mit ihm an unserer Seite, unseren Charismen entsprechend, Kirche zu gestalten.“

Sicher gibt es keine einfachen Antworten innerhalb eines fünfminütigen Telefonats! Aber im Vertrauen auf Gottes Geist und auf die Fürsprache Mariens ist die Zeit gekommen, um mutige Akzente zu setzen.

Ihre

Sabrina Kuhlmann, Pastoralreferentin

Auf ein Wort: Jubilate …

Liebe Schwestern und Brüder,

es gibt ein Fest zu feiern am 12. Mai! Vielmehr sind es eigentlich drei! St. Pankratius feiert sein Patrozinium. 1027 Jahre gibt es diese Pfarrei in Oberhausen-Osterfeld. St. Pankratius hat eine reiche, wechselvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen wie kaum eine andere Pfarrei in diesem Bistum, geht diese Geschichte doch bis zurück ins Mittelalter zur Gründung „anno domini“ 992.

Propst em. Karl Wehling feiert an diesem Sonntag auch. 50 Jahre ist er nun in Osterfeld tätig und hinterlässt mit seinem Wirken bleibende Spuren. Gratulation!

Außerdem haben wir noch den 4. Ostersonntag, der sich nach einer alten Bezeichnung auch „Jubilate“ nennt. Wie passend!

Aber wer ist eigentlich der Hl. Pankratius? Er lebte ungefähr um 300 und starb den Märtyrertod als 14-jähriger, indem er enthauptet wurde. Da der junge Christ vermögend war, half er vielen Armen und Gefangenen. Das missfiel natürlich Kaiser Diokletian und so musste er sterben. Die Geschichte wollte es, dass er für vielerlei Dinge später als Heiliger angerufen wurde, auch für neue Vorhaben und gute Zukunft.

Und siehe da, hier sind wir wieder im Hier und Jetzt und bei St. Pankratius, das gute Wege eingeschlagen, sich viel vorgenommen hat und hoffentlich von seinem Namenspatron dabei begleitet wird!

Ihre…..

Ursula R. Kanther, Dipl. Theol.

Krankenhausseelsorgerin

 

 

Auf ein Wort: Die einzige Konstante…

„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung!“

Der Philosoph Heraklit von Ephesos (520-460 v. Chr.) kam durch seine Beschäftigung mit dem Prozess des Werdens und Wachsens zu dieser Erkenntnis. Sie passt zu mir und meinem Leben.

Deshalb beende ich am 31.05.2019 mein Arbeitsverhältnis im Bistum Essen und scheide aus
dem Dienst der Pfarrei aus. Unterschiedliche Faktoren haben zu dieser Entscheidung geführt. Das Gefühl, mir eine Auszeit nehmen zu wollen und damit eine Zeit der Reflexion und der Neuausrichtung zu durchlaufen, wurde immer größer. Mir wurde deutlich: Jetzt ist sie da, diese
Zeit, jetzt muss ich diesen Schritt wagen!

Ich schaue auf eine intensive und ereignisreiche Zeit in der Pfarrei zurück. Eine Zeit großer Herausforderungen und zahlreicher Veränderungen. Ich lasse Neues und Begonnenes zurück. Vor allem werde ich mich an Sie erinnern, an die vielen Menschen, denen ich begegnet bin.

Ich danke Ihnen für alle Gespräche, für das gemeinsame Arbeiten und Feiern, für Ihr Lob und Ihre Kritik, für das engagierte Miteinander-Ringen und manches befreiende Lachen.

Ihre

Beate Kaltenbach, Gemeindereferentin

„Auf ein Wort“ Hosanna dem Sohn Davids!

Die Evangelisten schreiben, dass die Menschen Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem mit diesem Ruf zujubeln. Auch wir werden uns an diesem Sonntag wieder symbolisch auf diesen Weg begeben und damit eintauchen in die Geschehnisse in Jerusalem um die Verurteilung, den Tod und die Auferstehung Jesu. In der Karwoche sind wir so ganz nah an den Ursprüngen und am Kern unseres Glaubens. Jesus geht seinen Weg der Liebe, der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen und der Vergebung in aller Konsequenz bis ans Kreuz. Dadurch gibt er seinen Jüngern, aber auch allen, die damals und die heute an ihn glauben, ungeahnte Möglichkeiten. Wir dürfen einen neuen Anfang feiern und das Leben ganz neu aufblühen lassen. Anders als die Jünger damals wissen wir heute schon, was am Ende der Woche stehen wird: der Ruf „Das Grab ist leer!“ und unser Bekenntnis: „Halleluja, Jesus lebt!“ Deshalb wünsche ich Ihnen auch an dieser Stelle schon im Namen des gesamten Pastoralteams und aller Mitarbeitenden der Pfarrei St. Pankratius frohe und gesegnete Ostern, auf dass das Leben neu erblühe!

Ihr

Matthias Feldmann, Pastor

Auf ein Wort: Laetare …

Laetare „freue dich“

Wir haben die erste Halbzeit der vorösterlichen Bußzeit bereits hinter uns, das Osterfest rückt näher, Grund genug sich zu freuen. In den Schrifttexten des 4. Fastensonntags hören wir schon etwas von der bevorstehenden Osterfreude, doch noch ist es nicht soweit, noch ist nicht Ostern, eine kleine Vorschau wird uns aber schon mal gewährt.

Eine Halbzeit ist ein guter Anlass zurück zu blicken und sich zu fragen: Wie war meine persönliche Zeit seit Aschermittwoch bisher? Was ist mit meinen Vorsätzen für die Fastenzeit (wenn ich welche hatte)? Worüber kann ich mich vielleicht schon freuen, was habe ich Neues bei mir festgestellt? Nehme ich etwas anders war als sonst, seit Aschermittwoch?

Eine Halbzeit ist ein guter Anlass nach vorne zu blicken und sich zu fragen: Wo kann ich vielleicht noch etwas ,,nachjustieren“ bei mir? Aber auch, was bedeutet für mich Ostern konkret? Warum feiere ich Ostern?

Eine Halbzeit ist ein guter Anlass für eine kurze Pause zum Verschnaufen. Tun Sie sich doch mal etwas Gutes, einfach so.

Ihr
Daniel Baldus

Auf ein Wort: Neuausrichtung …

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, so singt Jupp Schmitz in seinem Karnevalsklassiker. Viele Menschen greifen das auf. Für sie endet mit dem Aschermittwoch nicht nur die Karnevalszeit, sondern auch oft genug das Schlemmen und der Genuss.

Die anbrechende Fastenzeit wird nicht selten dafür genutzt jetzt endlich mal die guten Neujahrsvorsätze in die Tat umzusetzen: Verzicht auf Süßkram, Alkohol, Zigaretten, Fleisch, Kaffee…. vielleicht purzeln dadurch ja auch die ein oder anderen überflüssigen Pfunde. Dann hat der Verzicht wenigstens einen positiven Effekt.

Dabei kommt es bei dem Verzicht in der Fastenzeit doch eher darauf an, Überflüssiges und Unnötiges loslassen zu können und innerlich in eine größere Freiheit zu kommen. Eine Freiheit, die uns dabei hilft, dass wir Jesus Christus in unserem Leben mehr Raum geben können. Eine wirkliche Neuausrichtung hin auf Jesus Christus. Damit wir in der Osternacht aus ganzem Herzen ja sagen können zu unserem Glauben, dem wir durch die Taufe angehören.

Nutzen wir die Fastenzeit also einmal nicht nur für den Verzicht, sondern dafür uns bewusst neu auf Christus
auszurichten.

Ihr
Oliver Schmitz

Auf ein Wort: Willkommen im Leben …

Willkommen im Leben – kleiner Segen!

Wenn ein Kind geboren wird, dann verändert sich die Welt schlagartig.

Alles wird anders, Zeit bekommt einen anderen Stellenwert, Werte werden neu entdeckt.

Die Geburt eines Kindes ist ein entscheidender Wendepunkt im Leben junger Eltern.

An dieser Lebenswende entsteht bei vielen der Wunsch, Glück und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und das Neugeborene Willkommen zu heißen. Das Kind unter Gottes Schutz zu stellen. Sein Kind Segnen zu lassen.

Deshalb laden die Evangelische und Katholische Kirche zu Segensfeiern für Neugeborene ein. Und dass nicht nur in Oberhausen, sondern auch in vielen anderen Städten unseres Bistums.

Am Samstag den 23.02.2019 findet im ökumenischen Kirchenzentrum im CentrO
um 11.00 Uhr so eine Segensfeier für Neugeborene statt.

Eingeladen sind Familien mit Babys bis etwa vier Monaten, die gemeinsam mit anderen Familien die Geburt ihres Kindes zu feiern und ihnen den Segen Gottes zusprechen zu lassen- unabhängig davon, ob sie ihr Kind taufen lassen oder nicht.

Dieses Angebot findet noch zwei Mal in diesem Jahr im Kirchenzentrum statt (06.07.2019 und 09.11.2019). Information dazu finden sie in unserer Kirche.

Ihre
Christina Lauer

Auf ein Wort: „Heute“ – Frohe Botschaft …

„Heute“ – Frohe Botschaft durch das neue Jahr

Hallo liebe Gemeinde,

wir sagen oft: „Wir leben im Heute“. „Heute“ kommt im Lukasevangelium siebenmal vor. Zum dritten Mal im Evangeliumsabschnitt von diesem Sonntag.
Ich stelle mir vor: Jesus hat aus der Jesajarolle vorgelesen, rollt sie zusammen und sagt am Ende seiner Predigt: Ja, das ist es. Heute, jetzt, hier, vor euren Augen und Ohren ist dieses Wort erfüllt“. (Lk 4,21b)

Fragen wir uns: „Heute“ – wann ist das für uns?

Jesus hat den Menschen das Heil in eine bestimmte geschichtliche Situation, in das „Heute“ der Menschen damals, gebracht und gleichzeitig hat er das Heil für alle Menschen zu allen Zeiten auf ewig gebracht. So ereignet sich das Heil seit Beginn immer „heute“, jetzt und hier, da wo Jesu Wort gehört wird. Es ist kein vergangenes Heil, es bleibt aktuell, auch für uns Menschen heute. Was durch Jesus getan wurde, gilt jedem Menschen zu je seine Zeit und wird ihm in seinem je eigenem „Heute“ zugesagt.

Die Frohe Botschaft ging bisher durch die Jahrhunderte und sie wird ihren Weg weiter gehen, durch das neue Jahr: von Mensch zu Mensch, immer „heute“.
So lasst uns die Frohe Botschaft heute hören, unseren Glauben heute lebendig gestalten, um am Reich Gottes heute mitzubauen.

Ihre
Elfriede Kuhmann

Elfriede Kuhmann

Gemeindereferentin
elfriede.kuhmann@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-42

Nürnberger Straße 5
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Prävention, Seniorenarbeit, Caritas, Krankenkommunion, Gemeinderat Marien

Katholische Kirchengemeinde Propstei St. Pankratius
Nürnberger Str. 6, 46117 Oberhausen
Tel.: 0208 40920710, Fax: 0208 40920719
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