Liebe Gemeinde,

der Beginn der Sommerferien und die sich ankündigende ruhigere Zeit ist auch immer eine gute Gelegenheit, Rückschau zu halten: Hinter uns liegen bewegende Monate mit vielen kirchenmusikalischen Höhepunkten in unseren Kirchen und im M-Haus Musik. Es gab zahlreiche besondere Gottesdienste, Konzerte und Aufführungen, die unser Gemeindeleben bereichert haben.

Ohne Rücksicht auf Vollständigkeit seien hier einige genannt: Die Schola St. Marien konnte ihr 40jähriges Jubiläum feiern. Die Singschule der Klosterspatzen stellte in drei bewegenden Aufführungen das Leben des Hl. Franziskus dar. Die SingPause Oberhausen hatte in der Stadthalle mit insgesamt 1300 Schüler*innen ein grandioses Finale. Die Klostermusikschule musizierte mit ihren jungen und erwachsenen Schüler*innen. Der Hauptchor der Klosterspatzen sang sein Publikum gemeinsam mit dem _Folkwang Repertoirekundechor in den Sommer. Und als Gäste konnten wir unter anderem die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben in einem beeindruckenden Konzert begrüßen.

Bei all den Aktivitäten hat sich das M-Haus Musik zu einem echten Zentrum für Kirchenmusik entwickelt. Ob Chorproben, Unterricht, Konzerte oder andere musikalische Veranstaltungen – das M-Haus erfreut sich großer Beliebtheit und wird mittlerweile von wöchentlich rund 360 Menschen jeden Alters besucht.

Der nächste musikalische Sonnenstrahl wartet bereits nach den Sommerferien auf Sie: Am 8. September kommt in unserer Oberhausener Stadthalle Carl Orffs Carmina zur Aufführung, bei der auch unser Pfarreichor und unsere KLOSTERSPATZEN OBERHAUSEN mitwirken werden.

Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Sommerzeit, ob auf Reisen oder zu Hause!

Mit herzlichen sommerlichen Grüßen

Entdeckung in Fern & Nah: ganz schön sonderbar …

Der Sommer ist da! Ich merke es nicht am Wetter, das schnell wechselt, sondern daran, dass das Schuljahr endet, Absolvent*innen freie Zeit genießen und kleine wie große Schüler*innen nicht mehr morgens auf üblichen Wegen sind. Busse haben freie Plätze, Menschen sind unterwegs ohne Druck, aber mit Zeit, Lust & Sinn für Entdeckungen.

Die Überschrift ist eine Übertragung eines Psalmverses (139,14): Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind Wenn Sie können & mögen, stellen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die kleinen & großen wunderbaren Dinge in Gottes Schöpfung ein.

Das geht bei kleinen Strecken im Nahbereich, beispielsweise beim Stadtpilgertag am 30.6., an Stationen im Norden der Stadt und im Café Mary & Joe am Centro. Sie finden Nachdenkliches, Frommes & einfach Schönes auf dem Pilgerweg.

Das kann mit Reisen gelingen – in unbekannte Gegenden, mit Luft & Zeit zum Durchatmen. Zum wertschätzenden Wahrnehmen der Wunder der guten Schöpfung. Auch wenn wir wissen, mit Sorgen spüren, wie gefährdet sie ist. Ich freue mich trotzdem auf die Zeit mit Familie, Wohnwagen und der Natur gleich daneben, durch die ich dann öfter mit dem Hund spazieren werde.

UND das geht auch, wenn Sie etwas Besonderes ganz nahe unternehmen wollen wie den Besuch der Ausstellung im Gasometer. Planet Ozean wartet auf Sie – und gibt Gelegenheiten, wo Sie staunend den Psalmvers wiederholen könnten. (Wie der Seelöwe auf dem Bild und der Mensch, der davorsteht). Wir Seelsorgenden vom Café Mary & Joe haben uns auf diese Entdeckungsreise gemacht, einiges über Meeresbiologie gelernt und dabei Resonanzen in der Bibel gefunden – wenn Sie neugierig auf die 10-20 verschiedenen Verse sind, sprechen Sie uns an. Nach den Sommerferien bieten wir biblisch inspirierte Führungen an – wir sind inzwischen offizielle Gästeführer.

Im Café Mary & Joe haben wir im Mediendisplay am Fenster auch eine Reisesegenkarte, die ich Ihnen gekürzt mitgeben möchte: Gott schütze dich auf deinen Wegen, er öffne dir die Augen & Ohren für die Wunder der Welt – so segne & bewahre er dich.

Einen guten Sommer, Gott befohlen & auf bald! Marcus Tannebaum

Zukunft gestalten

„Christlich leben. Mittendrin. Zukunft gestalten mit Dir in Oberhausen“ 

Liebe Oberhausenerinnen und Oberhausener,
die Zukunft unserer Stadt liegt uns am Herzen! Deshalb laden wir Sie herzlich zu einem offenen Forum ein, bei dem wir gemeinsam Möglichkeiten und Themen entdecken wollen, wie wir unser christliches Leben in Oberhausen aktiv gestalten können. Denn die katholische Kirche in unserer Stadt stellt sich komplett neu auf.
Unter dem Motto „Christlich leben. Mittendrin. Zukunft gestalten mit Dir in Oberhausen“ möchten wir mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschen Ideen entwickeln und deren praktische Umsetzung vorbereiten.
Diese Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit für alle, die an der Gestaltung der Zukunft des christlichen Lebens in Oberhausen teilnehmen möchten. Jede und jeder einzelne kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten – gerade auch Mitglieder anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Menschen, die bislang wenig Kontakt zur Kirche hatten, aber viel Interesse an der Entwicklung unserer Stadt haben.
Wir werden inspirierende Gespräche führen, gemeinsam reflektieren und um die Ecke denken. Wir wollen die Herausforderungen und Chancen erkunden, vor denen wir als Kirche stehen, und gemeinsam Wege finden, wie wir das christliche Leben in unserer Stadt stärken, vernetzen und weiterentwickeln können.
Samstag, 22. Juni 2024, von 10 – 14 Uhr,  Zentrum Altenberg, Hansastraße 20, 46049 Oberhausen 
Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie vorab auf: www.stadtkirche-oberhausen.de
An diesem Tag können Sie sich einbringen und überlegen, ob Sie in einer Arbeitsgruppe auch weiterhin diesen Weg mitgestalten möchten.
Für Fragen und Ideen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: projektteam.oberhausen@bistum-essen.de

Herzlich grüßt Sie das Projektteam
„Christlich leben. Mittendrin. Katholische Kirche Oberhausen“

Dr. Gregor Meder (Projektleiter), Sven Bartnick, Tabea Diek,
Hans-Walter Henze, Monika Lux, André Müller, Michael Ossig
und Stefanie Schneider

„Holt bitte eure Bibeln raus!“…

„Holt bitte eure Bibeln raus!“…

…Und alles kramte in den Taschen und hatte auf einmal eine Bibel in der Hand.

Ich weiß noch, wie beeindruckt ich war, als ich vor ein paar Jahren in einer Gemeinde in Chicago genau das erleben durfte. Nachdem der Diakon am Anfang seiner Predigt die Gemeinde dazu aufforderte die Bibeln herauszuholen und alle genau das taten und gemeinsam mit ihm an dem Lesungstext entlang die Schriftstelle auslegten. Und in Gesprächen erfuhr ich, dass die Bibel für diese Menschen nicht nur in der Kirche, sondern auch im Alltag einen wichtigen Stellenwert hatte.

Die Menschen in dieser Gemeinde hatten verstanden, dass es sich lohnt einen genaueren, tiefergehenden Blick in die Heilige Schrift zu werfen.

Genau darum geht es auch bei der „Lectio Divina“: Gott selbst in seinem Wort zu begegnen und zu entdecken, dass er sein Wort an mich ganz persönlich richtet, wie es bereits Gregor der Große formuliert hat. Gott selbst möchte mir durch die Heilige Schrift etwas mit auf meinem Lebensweg geben. Ich muss nur anfangen, zu lesen und lerne so „das Herz Gottes in den Worten Gottes kennen“.

Und wer die Bibel einmal zu Hand nimmt und liest, der kann wirklich spannende Einblicke gewinnen: Da ist nicht nur von Wundern, Heilungen oder rettendem Eingreifen die Rede, sondern wir können auch spannende Krimigeschichten, familiäre Verwicklungen und etwas über epische Schlachten erfahren. Da kann sogar mancher Tatort, John Grisham oder Tolkien nicht mithalten.

Holen wir also mal unsere Bibeln raus und wagen wir eine besondere Sommerlektüre. Ich bin sicher, es lohnt sich mehr, als wir manchmal denken.

Einladung zur Sternstunde am 06.06.2024

Herzliche Einladung zur nächsten Sternstunde im Saal des Eduard-Lieberz-Hauses am Donnerstag, 06.06.2024, um 19.00 Uhr.

Die Sternstunde ist eine besondere Stunde, die uns gut tut.

Das Thema ist dieses mal: Der Geist weht wo er will.

Wenn ihr Lust habt, diese Sternstunde mit uns zu erleben, seid Ihr, sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

„Grünkraft!?“

Überall grünt und blüht es im Moment. Die Pflanzen wachsen nach dem vielen Regen üppig.

Ihre Farben, Formen und Gerüche zaubern uns so manches Lächeln auf die Lippen.

Die Farbe Grün sehen wir gerade jetzt in tausenden von Farbschattierungen.

 

Hildegard von Bingen, die große Benediktinerin, hat in ihren Büchern und theologischen

Werken ganz oft von der „Grünkraft“ gesprochen.

„Grünkraft“ ist die Kraft, die allem Lebendigen sein Wachstum, seine Energie gibt.

 

Und sie hat den Heiligen Geist, dessen Fest wir an Pfingsten feiern, mit dieser Grünkraft in

Verbindung gebracht.  Sie war überzeugt, dass der Heilige Geist und seine Grünkraft

in Allem wirkt, in der Schöpfung, in jedem Lebewesen und in uns Menschen.

 

Es gibt also eine schöpferische, energiegeladene Kraft, die in uns wirkt, wenn wir sie nur lassen.

Dieser Kraft können wir vertrauen, dass sie alles um uns herum zum Guten wendet.

 

Dies ist tröstlich zu wissen, in einer Welt, die um uns herum aus den Fugen geraten zu sein scheint.

 

Ich wünsche Ihnen schöne Pfingsttage!

Ihre Christina Lauer

PS: Der nächste Woandersgottesdienst am 10. Juni 2024 hat das Thema: „Grünkraft!“

Herzliche Einladung, achten Sie auf die Werbeplakate.

Erinnerung nach Ostern

Jesus hat

uns Freunde genannt

er hat uns geliebt

will unsere Freude

 

seine Erwartung –

dass wir uns aufmachen

zu fruchtbarem Wirken

von Liebe geleitet

 

noch immer

stehen wir am Anfang

buchstabieren ängstlich

seine Worte

mit denen die Welt

verändert werden könnte.

(Charis Doepgen OSB in: Te Deum.Stundengebet im Alltag, katholisches Bibelwerk, Mai 2024)

Diesen Impuls-Text, den ich zu den Schrifttexten am 5.Mai im Te Deum gefunden habe, hat mich sofort angesprochen. Wenn ich mir die bedrohliche Lage in der Welt anschaue, kann ich nur sagen: Wir kriegen es einfach nicht hin! Wir Menschen lernen nicht aus unseren Fehlern, traurige Geschichte wiederholt sich … noch immer stehen wir am Anfang …

Aber auch im Kleinen kriegen wir es oft nicht hin – Familienmitglieder, die jahrelang nicht mehr miteinander sprechen, weil es so schwer ist, den ersten Schritt wieder aufeinander zuzugehen, weil wir so oft nicht aus unserer Haut können, weil wir einfach Menschen sind …

Und doch gibt es viele Hoffnungszeichen!

Menschen – auch hier in Osterfeld – die sich aufmachen von Liebe geleitet, die sich engagieren und eintreten: für Menschlichkeit, für Toleranz und Vielfalt, für die Würde des Menschen bis zum Tod, für Frieden und Gerechtigkeit, für den Erhalt der Schöpfung.

Ein afrikanisches Sprichwort heißt:

Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

Bitten wir am kommenden Pfingstfest um Gottes Geistkraft, dass sie unsere Herzen öffnet, uns stärkt und Mut macht, immer wieder kleine Schritte zu gehen – je nach unseren Talenten und Fähigkeiten und von Liebe geleitet.

 

Es grüßt Sie herzlich

Gemeinschaft von Glaubenden

Ostern haben wir gefeiert, dass das Leben den Tod besiegt hat. Jesus ist wirklich auferstanden! Das ist der Kern unseres Glaubens und unserer Hoffnung. In der Osternacht haben wir uns auch daran erinnert, wie wir durch die Taufe in die Gemeinschaft der Menschen aufgenommen wurden, die diesen Glauben an Auferstehung und Leben teilen.

In diesen Tagen sind wir eingeladen, uns auch an weitere Schritte zu erinnern, die wir auf unserem Lebens- und Glaubensweg gegangen sind. In den kommenden Wochen gehen in unserer Pfarrei junge Menschen zur Erstkommunion und Firmung und werden so weiter in den Glauben hineingeführt. Wir alle sind eingeladen, sie mit unserem Gebet zu begleiten und können uns zugleich daran erinnern, wie wir diese Schritte gegangen sind. Wer hat mich damals bei diesen Schritten begleitet? Was bedeuten für mich die Gemeinschaft mit Jesus Christus und die Begabung mit dem Heiligen Geist?

Diese Erinnerung kann uns auch neu bewusst machen, in welcher großen Tradition und Gemeinschaft von Glaubenden wir stehen. Eine ganz vielfältige Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig stärken und zum Segen werden. Lassen sie uns in dieser Vielfalt gemeinsam auf Pfingsten zugehen, den Geburtstag für die Kirche und das große Fest des heiligen Geistes,

 

Ihr Pastor Matthias Feldmann

Einladung zur Sternstunde am 25.04.2024

Herzliche Einladung zur nächsten Sternstunde im Saal des Eduard-Lieberz-Hauses am Donnerstag, 25.04.2024, um 19.00 Uhr.

Die Sternstunde ist eine besondere Stunde, die uns gut tut.

Das Thema ist dieses mal: „Der Klang des Vaterunsers in der Sprache Jesu“

Wenn ihr Lust habt, diese Sternstunde mit uns zu erleben, seid Ihr, sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Ich kann nicht ohne das Kreuz.

Immer wieder setze ich mich still vor ein Kreuz und lasse mich- verwandeln. Und gerade in Zeiten, in denen es außen wie innen stürmisch und turbulent zugeht, da zieht es mich beinahe richtig zum Kreuz und seiner für mich heilsamen Nähe.

Denn beim Schauen auf das Kreuz geschieht es mir, dass alles was ist, was mich beschäftigt, bedrängt, was mich ratlos und fragend macht, was mich ermüdet, mir die Hoffnung stiehlt,  auch meine Fehler und Unzulänglichkeiten, dass all das,                              plötzlich beim Kreuz ein ganz anderes Maß erhält, mir alles in ganz anderen Dimensionen erscheint, sich Gefühle und Gedanken ordnen, klar werden. Das meine Sicht auf das was war und ist, anders wird, Wandlung erfährt.

Und das ist so, weil ich mich angesehen weiß, von dem, der dieses Kreuz genommen hat. Freiwillig, aus Liebe zu Ihnen und mir und allen Menschenkindern.  Damit die Liebe siegt. Vor ihm muss ich mich nicht größer machen als ich bin, aber auch nicht kleiner. Ich muss keine Ausreden dafür finden, dass meine Liebesfähigkeit in dieser Woche nicht für alle gereicht hat. Dass ich enttäuscht bin von anderen und mir selbst und darum gerade eine nervige Wüterin bin. Dass bei allem Vertrauen, dass ich wirklich in Gott habe, mir angesichts nicht aufhörender schlechter Nachrichten manchmal doch auch bange wird. Vor dem Kreuz muss ich das noch nicht einmal aussprechen. Das ist einfach alles da und ich muss es nicht erstecken.  Da ist aber auch der, der das Kreuz genommen hat, damit ich, wir, nicht in unseren Dunkelheiten hängen bleiben. Der alles für mich, für uns, in einen neuen, heilsamen Horizont stellt. So dass ich, Sie verwandelt vom Kreuz wieder gehen kann –aufrecht, leichter und hoffnungsfroh.

Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Kar- und Ostertage!

 

Lebenszeichen:

Dein Kreuz bringt zusammen, was ich niemals verbinden kann:

Den Himmel und die Erde, den Tod und das Leben,
die Vergangenheit und die Zukunft,
mein gebrochenes Herz und deine heilende Zuwendung.

Dein Kreuz steht für den Ort, an dem mein Leid und mein Glück,
meine Verlassenheit und meine Sehnsucht,
mein Anfang und mein Ende zusammen gehalten werden.

Kreuz – Hoffnung meines Lebens. (Text/Gebet zum Pankratiuskreuz)    

 

Gabi Becker

Gemeindereferentin
gabriele.becker@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-41

Nürnberger Str. 6
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Ehrenamtskoordination, Präventionsfachkraft, Pfarrgemeinderat (PGR)