Der etwas andere Jahreswechsel

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

was für ein stiller und ungewöhnlicher Jahreswechsel: Keine knallenden Sektkorken, kein Herunterzählen der letzten Sekunden, kein Feuerwerk, kein Glockengeläut um Mitternacht. Ganz still und leise geschieht der Übergang vom alten zum neuen Kirchenjahr.

Am Christkönigsonntag, dem letzten Sonntag im Jahreskreis, feiern und bekennen wir, dass Jesus Christus am Ende der Zeiten wiederkommen und als König herrschen wird. Am Sonntag darauf beginnt dann mit dem ersten Advent für uns ein neues Kirchenjahr.

Wir sind eingeladen, uns vorzubereiten auf das große Fest der Geburt von Jesus Christus an Weihnachten. Dabei dürfen wir uns in der allzu hektischen Vorweihnachtszeit auch gerne einmal Augenblicke der Stille und des Innehaltens gönnen. Zeiten der Ruhe und der Einkehr, damit wir Weihnachten mit frohem Herzen feiern können.

Im Namen des gesamten Pastoralteams wünsche ich Ihnen einen geruhsamen und entspannten Wechsel des Kirchenjahres und vor allem eine gesegnete Zeit des Advents.

Martins“umzug“

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

ja, auch ich werde ein bisschen traurig sein. Auch in diesem Jahr ist es uns nicht möglich, mit einem großen Zug von Menschen, mit liebevoll gestalteten Laternen, mit all den schönen Liedern und mit dem hl. Martin (bzw. seiner Stellvertreter:in) durch die dunklen Straßen zu ziehen. Denn auch für mich ist das einer der leuchtesten Abende des Jahres. Doch ich bin nur ein bisschen traurig.

Denn ganz ohne „Zug“ werden wir ja nicht sein. Sie alle sind eingeladen, in unsere Kirchen zu kommen, eine Laterne mitzubringen, die wir in den Kirchen aufhängen wollen. Alle, die ein Licht mitbringen werden Teil eines großen hängenden Martinslichter“zuges“.

Ich selber werde 2 Laternen basteln. Auf der ersten werden die Namen der Menschen stehen, die für mich in diesem Jahr besonders „Martin“ oder „Martina“ verkörpern: wie die Gladbecker Bürger, die ganz wirklich Lichter ins Ahrtal gebracht haben, damit dort die Menschen ohne Strom nicht auch noch im völligen Dunkel sein müssen. Es werden viele Namen auf dieser Laterne leuchten, ich weiß von so vielen hellen Herzenstaten in diesem Jahr.

Auf der 2. Laterne werden die Namen derer stehen, die mir persönlich in diesem Jahr Licht gewesen sind, mir Wärme geschenkt haben. Sie alle dürfen bei unserem „Martinszug“ für mich nicht fehlen. Ich bin gespannt, wer das für Sie ist und wessen Licht Sie mitbringen!

Ihre
Gabi Becker

Was ist Seele?

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

in meiner Ausbildung zur Pastoralreferentin musste ich ein sechswöchiges Gemeindepraktikum absolvieren. In dieser Zeit war ich auch viel in KiTas und habe mit den Kindern über diverse Themen gesprochen. An einem Tag redeten wir auch über „das Paradies“. Ein Junge platze damit heraus, dass er nicht ins Paradies wolle. Es sei ihm dort zu gruselig.

Als die anderen Kinder und ich ihn verwirrt fragten, was er denn meine, sagte er: „Im Paradies laufen doch so viele Skelette rum. Vor denen habe ich Angst!“ Schweigen breitete sich aus. Ich intervenierte und sagte: „Naja wir haben ja gerade überlegt, wie es im Paradies ist: warm, gemütlich, hell, weich. Ich glaube nicht, dass das ein Ort für Skelette ist.“ Ich sagte: „Skelette bleiben vielleicht von unseren Körpern über, aber ich denke, ins Paradies – zu Gott – kommt etwas Anderes. Was meint ihr?“ Ein Mädchen meldete sich. „Die Seele“, sagte sie. „Denke ich auch“, stimmte ich zu. Dann kam die Preisfrage: „Was ist denn Seele?“ Daraufhin meldete sich ein weiteres Mädchen und sagte: „Weißt Du, Frau Kuhlmann, die Seele ist das, was im Bauch kribbelt, wenn man sich küsst.“ Eine schönere Erklärung habe ich noch nicht gehört: Die Seele ist das, was im Bauch kribbelt, wenn man sich küsst.

Am 02. November 2021 erinnern wir uns als Pfarrei am Aller-SEELEN-tag an die Verstorbenen des vergangenen Jahres – an das, was sie für uns besonders gemacht hat. In der Hoffnung, dass sie es im Paradies gut haben und die Nähe Gottes genießen können.

Dazu laden wir Sie herzlich um 18:30 zur gemeinsamen Feier der Heiligen Messe in St. Pankratius ein, denn, so sagte es der Heilige Augustinus: „Gedenken ist unsere Liebe.

Ihre

Emojis

Liebe Gemeinde,

Emojis sind kleine Bilder die viel Aussagen.

In der heutigen Zeit benutzen viele Menschen diese Bilder um am Smartphone oder an anderen digitalen Medien kurze Nachrichten zu versenden. Sie bereichern unser Leben.

Aber auch schon früher haben wir gewisse Symbole genutzt, um etwas passend kurz auszudrücken.

Das Kleeblatt soll uns zum Geburtstag oder zum Jahresanfang Glück bringen.

Das Herz steht für die Liebe. Und mit Sicherheit weiß jeder, wovon ich jetzt spreche.

Doch ein Symbol oder Emoji fehlt, dabei wäre es uns oft so hilfreich.

Das Symbol für das Wort DANKE!

Ein paar Wochen vor dem Erntedankfest möchte ich Sie deshalb aufrufen, ein Symbol oder ein Emoji für das Wort DANKE! zu suchen. Das ist nicht leicht, ich weiß, aber Seien Sie kreativ und schicken Sie mir Ihren Vorschlag, ich würde mich sehr freuen.

Denn ich finde dieses kleine Wort hat doch mit Sicherheit sein eigenes Symbol/ Emoji verdient.

Es grüßt sie herzlich

„Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

diese Worte des großen christlichen Mystikers Meister Eckhart bewegen mein Herz schon viele Jahre. In Zeiten radikaler Veränderungen, die in unserer Kirche und in meinem Leben fast alles in Frage stellen, ist es schwierig dem Neuen zu vertrauen. Hinzu kommt, dass wir die meisten Entwicklungen in unseren Gemeinden nur bedingt gestalten können; wir werden von äußeren Faktoren überrollt und sind in der traurigen Situation, nur noch reagieren zu müssen, um das Schlimmste zu verhindern. Gleichzeitig ist das Neue nur bedingt greifbar bzw. zu erahnen, es wächst langsam und leise. Der Gedanke Meister Eckharts ist dabei für mich zum Gebet geworden, damit wir uns nicht in der Frustration einrichten, sondern hoffnungsvoll und mutig bleiben.

Vielleicht führt uns die Veränderung wirklich wieder zu den Anfängen – zu Gott? Vielleicht sind gerade im Neuen, die Spuren Jesu besonders zu lesen? Vielleicht wird unsere Kirche wieder biblischer, ursprünglicher, echter?

Ich versuche, dem Zauber des Anfangs zu vertrauen – denn im Anfang schwebte Gottes Geist über dem Wasser.

Eine gesegnete Woche wünscht

„Sternstunde“

HERZLICHE EINLADUNG zu einer

„Sternstunde“

im Saal des Eduard-Lieberz-Hauses

Ab September möchten wir (soweit die Corona- Entwicklung es zulässt), alle Interessierten, einmal im Monat, in den Saal des Eduard- Lieberz- Hauses einladen:

zu einer “ Sternstunde”, einem spirituellen Impuls mit anschließender kleiner Begegnung.

Die erste “ Sternstunde” findet statt am 20.9. 2021 um 19 Uhr.

weitere geplante Termine: 19.10. / 17.11. / 16.12.

Wir freuen uns auf Sie und euch

Für das Vorbereitungsteam: Heike Scholten / Eva Gottschalk

 

„Ich will einfach nur hier sitzen.“

Fast jeder von uns kennt sie, die berühmten Knollenmännchen von Loriot:

Hermann, der einfach nur in seinem Sessel sitzen möchte und seine Frau Bertha, die wuselt und ihm vorschlägt, was er doch alles machen könnte…

 

Ja, manchmal tut es gut, wenn man einfach mal so dasitzt.

Das durfte ich im Sommer auch erleben, als ich zu einem Freund an die Ostsee gefahren bin und wir einfach am Strand saßen, der Wind uns um die Nase wehte und wir aufs Wasser blickten.

Nichts tun, nichts denken, einfach mal die Seele baumeln lassen und den Kopf frei zu bekommen.

Wann haben Sie das eigentlich das letzte Mal gemacht? Einfach so, ohne etwas zu tun?

 

Auch Astrid Lindgren legte uns das schon ans Herz: „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“

Gönnen Sie sich doch einfach mal immer wieder so einen Augenblick.

Ich bin mir sicher, es wird Ihnen gut tun.

 

Vorausgesetzt natürlich niemand schlägt Ihnen im Hintergrund vor, lieber spazieren zu gehen, oder doch endlich mal etwas zu lesen, ein Buch oder die Illustrierten…

„Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“ – Einladung zur Pfingstnovene

Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“, unter diesem Leitwort steht die diesjährige Pfingstnovene. Vom Freitag nach Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten soll uns dieses Gebet auf das Pfingstfest, die Sendung des Heiligen Geistes, einstimmen.
Für Christi Himmelfahrt wird uns eine einstimmende Gebetseinheit angeboten, für den Pfingsttag eine abschließende.

An jedem der Tage wird es über unsere Social Media Kanäle einen kleinen Impuls als Gebetserinnerung geben.

Wer mitbeten möchte, findet unten ein Heftchen von Renovabis zum Download. Darin enthalten sind die täglichen Gebetsimpulse, eine Erklärung und ein paar Hinweise.

Herzliche Einladung zum Mitbeten.

Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden, Halleluja!

Liebe Schwestern und Brüder,

 

wir dürfen an Ostern feiern, dass Gott seinen geliebten Sohn nicht im Tod gelassen, sondern ihn auferweckt hat und Jesus aus dem Grab auferstanden ist.

Was heißt eigentlich Auferstehung für Sie?

Für mich und für viele Menschen ist die Auferstehung die Zusage auf einen Neustart. Ein Versprechen, dass wir in Gottes Hand gehalten sind. Die Auferstehung ist der schönste Liebesbeweis dafür, dass Gott das Unmögliche schafft und er uns mit aller Kraft ein Leben in Fülle schenken will.

Der Glaube an Gott möchte uns durch die Auferstehung von Jesus eine Zuversicht und eine Hoffnung außerhalb aller menschlichen Normen schenken.

Grade in dieser Zeit, in der es für viele Menschen unglaublich schwierig ist, man sich oft einsam fühlt und sich nichts mehr als ein „normales“, bzw. corona-freies Leben wünscht, kann diese Hoffnung uns vielleicht neue Kraft und neuen Mut schenken und vielleicht auch ein Stück weit neue Lebensfreude.

Genau das wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen!

Frohe und gesegnete Ostern!

Virtuelles Österliches Abendlob

Die Gemeinde St. Pankratius lädt zu einem virtuellen Österlichen Abendlob ein. Diese liturgische Form orientiert sich am Vespergebet der Kirche. Musikalisch lebt sie von der Gestaltung durch Schola und Kantoren. Es erklingen Liedsätze von Heinz Martin Lonquich, Johannes Falk u.a.

Als Zuschauerin und Zuschauer zu Hause sind Sie herzlich eingeladen mitzubeten und mitzusingen. Ein entsprechendes Liedblatt finden Sie hier:

Veit Jürgen Zimmermann

Koordinierender Kirchenmusiker
veit.j.zimmermann@pankratius-osterfeld.de
Telefon: 0208 / 40 92 07 15
Ansprechbar für:
Koordination der Kirchenmusik und den Orgeldiensten an den Sonn- und Feiertagen
Leitung des "neuen" Pfarreichores St. Pankratius
Kinder- und Jugendsingarbeit

Fridolin Speer

Telefon: 0208 893256
Ansprechbar für:
Pfarrblasorchester (PBO)