Ewiges Gebet

Liebe Gemeinde,

ich weiß nicht, wann Sie zum letzten Mal innegehalten haben, um zu beten.

Vielleicht war es ein Stoßgebet oder ein schlichter, fast schon unbewusster Ausruf: „Mein Gott!“

Vielleicht beginnen oder beenden Sie Ihren Tag mit einem Gebet oder danken Gott vor dem Essen für die Speisen auf dem Tisch.

Vielleicht pflegen Sie auch eine ganz persönliche Gebetzeit oder nehmen an den Gottesdienstzeiten unserer Pfarrei teil.

Beten heißt, mit Gott sprechen. Das Leben, mein Erlebtes vor Gott zu bringen, ihm zu danken, zu bitten, ihn um Rat zu fragen, zur Ruhe zu kommen. Beten heißt, sich Zeit zu nehmen, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Eine besondere Zeit erfahren. Doch wann nehmen wir uns diese Zeit?

Vielleicht geht es Ihnen genauso wie mir, gerade nach dem Empfang der Kommunion, des Leibes Christi, gibt es einen Moment der ganz persönlichen Beziehungsaufnahme mit Jesus Christus. Hier, wo uns die Präsenz Christi ganz nahe ist, kann manches aus meinem Leben nachklingen, reflektiert werden, vor Gott gebracht werden. Es ist ein Gebet, in dem Dank und Bitte einfließt und das allzu oft mir viel zu kurz erscheint.

In der nächsten Woche begehen wir das Ewige Gebet in unserer Pfarrei.

Die Tradition, dass Jesu Gegenwart in unserer Welt, im Zeichen des Brotes immer da ist, ist ein Geschenk, gerade in diesen schwierigen Zeiten.

Vor den Messen wird es eine halbe Stunde lang die Gelegenheit geben, vor dem Allerheiligsten, zu beten. Nutzen wir diesem Moment des innigen Gebets, gerade jetzt in der beginnenden Adventszeit.

Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen

Christina Lauer

Christina Lauer

Gemeindereferentin
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