Osterkerzenverkauf in der Propsteikirche St. Pankratius

In der Propsteikirche St. Pankratius werden ab dem 06.03.21 zu den Hl. Messen Osterkerzen verkauft.

Auf dem Plakat sehen Sie welche und zu welchem Preis erhältlich sind.

Suchen Sie sich eine Kerze aus und halten Sie das Geld bitte passend bereit.

Stolpersteine

In seiner ersten Sitzung machte sich der Arbeitskreis „Jubiläum“ zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde St. Marien Rothebusch auch Gedanken über eine historische Aufarbeitung des kirchlichen Lebens in der Gemeinde.
Bezüglich der Zeit des Nationalsozialismus gab es die Idee, die Dokumentation zusätzlich mit einer Aktion der Erinnerung an eine jüdische Familie zu verknüpfen, die in der Gemeinde wohnte. Ein Gemeindemitglied, Frau Anni Jägers, hatte berichtet, dass die Familie ihrer Klassenkameradin Maria Fruchtzweig Opfer von Drangsalierung und Deportation geworden war. Die Familie wohnte Rothebuschstraße / Ecke Bertholdstraße in dem Haus, das heute einen Friseursalon beherbergt, und hatte dort ein Geschäft. Frau Jägers kannte die Stolpersteine für Familie Jülich in der Stadt und fand es sehr bedauerlich, dass an Familie Fruchtzweig nicht erinnert wurde.

 

Kurz zur Aktion der Stolpersteine
(genaue Informationen finden sich hier: http://www.stolpersteine.eu/):

Der Künstler Gunter Demnig hat diese Aktion ins Leben gerufen, um vor den letzten frei gewählten Wohnstätten der Opfer des Nationalsozialismus in ganz Europa Gedenksteine in Form eines Pflastersteins aus Messing zu verlegen, die den Namen des Opfers nennen und kurz sein Schicksal beschreiben. Auf Rothebusch finden sich schon solche Steine einige Häuser neben dem Ort der Verlegung und an der Ecke Koppenburgstr. / Siepenstr.

 

Mit großer Unterstützung des Teams der Gedenkhalle Oberhausen, der Hilfe des Stadtarchivs Bottrop und mit Informationen aus dem weiteren Kreis der Familie gelang es, das Schicksal der Familie weitgehend zu rekonstruieren, sodass es möglich wurde, für die vier Familienmitglieder und einen weiteren Bewohner des Hauses Steine zu verlegen. Gunter Demnig konnte leider wegen der Pandemie nicht selbst nach Oberhausen kommen und an der Verlegung durfte nur ein kleiner Kreis teilnehmen.
Eine größere Gedenkfeier soll, wenn Zusammenkünfte in Kirchen wieder erlaubt sind, in St. Marien stattfinden.
Die Gemeinde, u.a. die Gemeindejugend, und einzelne Gemeindemitglieder haben die Patenschaften für die Steine übernommen.

 

Mit einer kleinen Verspätung – die Mitarbeiter der WBO, die die Verlegung vornahmen, hatten zunächst ihre Vorbereitungen vor Haus 38 getroffen, die damalige Nummer 38 entspricht aber der heutigen 112 – begannen die Verlegearbeiten der Stolpersteine. Dabei wurde der Ursprung der Aktion erläutert und an das Schicksal der Bewohner erinnert. Unter Einhaltung der Pandemievorgaben hatten sich u. a. die Mitglieder des Arbeitskreises „Stolpersteine“, Mitglieder des Gemeinderats, das Team der Gedenkhalle und der Besitzer des Hauses eingefunden, um den Anlass würdig zu begehen. Dazu trugen auch Kerzen mit den Namen der Opfer und Rosen mit kleinen Spruchbändern bei.

 

Zum Schicksal der Familie Fruchtzweig:

Jakob Fruchtzweig, geboren 1896 in Sosnowice, Polen, kam 1920 über Magdeburg nach Osterfeld. Dort arbeitete er als Bergmann und heiratete 1921 Franziska Cwiertnia, die 1899 in Osterfeld geboren wurde. Die Familie wohnte auf der unteren Rothebuschstraße. 1922 wurde Tochter Maria, 1929 Sohn Benno geboren. 1925 zog die Familie zur oberen Rothebuschstraße und wohnte Ecke Bertholdstraße in dem Haus, das heute einen Friseursalon beherbergt. Dort eröffnete Jakob ein Geschäft für Stoffe und Kurzwaren. Mit Beginn der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde die Familie so massiv drangsaliert, dass sie ihr Geschäft aufgeben musste und nach Bottrop in eine vermeintlich sicherere jüdische Umgebung zog. Jakob arbeitete erneut als Händler, seine Tochter Maria verdingte sich als Putzhilfe. 1938, im Zuge der sogenannten „Polenaktion“, wurde die Familie zwangsweise nach Polen ausgewiesen. Sie wohnte danach in Sosnowice, dem Geburtsort des Vaters, vermutlich bei Verwandten.
1943 wurde der Vater ins Zwangsarbeitslager Klettendorf deportiert, die Kinder wurden an einen unbekannten Ort gebracht. Von da an verliert sich jede Spur. Es ist anzunehmen, dass sie alle in einem Vernichtungslager den Tod fanden. Die nichtjüdische Mutter blieb zunächst in Polen und kehrte 1944 nach Osterfeld zurück. Später wohnte sie in Bottrop und starb 1959 im Osterfelder Marienhospital. Sie versuchte verzweifelt, etwas über das Schicksal ihrer Familie herauszufinden, leider vergeblich.

 

Zum Schicksal von Gustav Fruchtzweig:

Gustav Fruchtzweig, möglicherweise ein Bruder Jakob Fruchtzweigs, wohnhaft ebenfalls Rothebuschstraße Ecke Bertholdstraße, hatte in Osterfeld in der Nähe des Bahnübergangs der Bahnlinie Osterfeld-Nord – Dorsten eine Altwarenhandlung und handelte mit Lumpen und Metallen. Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wurde er so stark drangsaliert und misshandelt, dass er sich zur „Geschäftsaufgabe“ gezwungen sah. Er floh über die Niederlande nach Belgien. Dort half ihm eine jüdische Hilfsorganisation in hoffnungsloser Lage, weiter nach Frankreich zu gelangen. Nach der Besatzung durch deutsche Truppen wurde er 1942 in Toulouse verhaftet und 1943 in ein Arbeitslager nahe Lille gebracht. Kurz nach der Landung der Alliierten 1944 konnte er fliehen und fand Unterschlupf bei einer französischen Familie auf dem Land. Nach dem Krieg lebte er in Paris, wo er 1970 starb.

Einladung zur Fastenkrippe – 2. Fastensonntag

In den Kirchen St. Antonius und St. Marien wird es in dieser Fastenzeit jeweils eine sog. Fastenkrippe geben.

Besucht werden können die Fastenkrippen sonntags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, sowie ab dem 01. März vor und nach den Werktagsmessen in den jeweiligen Kirchen.

Im Download-Bereich finden Sie (wie auch direkt hier im Anschluss) das Evangelium des 2. Fastensonntags und für die Kinder eine entsprechendes Ausmalbild zum Evangelium.

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.
Da erschien ihnen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus.

Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.

Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke:

Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.

Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemanden mehr bei sich außer Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, gebot er ihnen, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.
Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

 

Stellungnahme zu den Plakaten an der St. Antonius-Kirche

Leider haben Unbekannte am Mittwoch an der Kirche St. Antonius Plakate angebracht, auf denen „Covid 19 als Fake“ betitelt werden.
Selbstverständlich nehmen wir die Corona-Pandemie ernst und auch die Folgen für alle Betroffenen. Umso ärgerlicher sind wir über die Plakate an unserer Kirche.

Als Pfarrei St. Pankratius distanzieren wir uns sehr deutlich von dieser Plakataktion!

Wir möchten alle Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen und Gottesdienste bitten, die aufgestellten Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu beachten. Halten Sie Abstand, tragen Sie bitte eine sog. Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2) und nutzen Sie die Desinfektionsspender.

Bleiben Sie gesund!

Auf ein Wort „Fastenzeit“

Liebe Schwestern und Brüder,

die Fastenzeit hat begonnen. Und einige fragen sich: was sollen wir denn noch fasten? Wir verzichten doch schon monatelang auf jedweden Genuss! Ja…, aber man muss ja Fasten nicht immer mit Verzichten übersetzen. Umkehr ist doch das prägende Wort: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Wenn ich umkehre ist das kein Verzicht, sondern ein Neuanfang, ein Aufbruch. Das ist jetzt „dran“, wie man so schön sagt. Kein Zufall, denn „Fasten“ kommt ursprünglich von „Festhalten“, also „dran bleiben“ an dem, was mich weiterbringt, mir hilft, wenn ich das Alte loslassen will. Das Motto der diesjährigen Fastenaktion lautet: „Es geht auch anders…“. Ein Satz, der für viele Lebensbereiche gilt. Und aus dem Alten Testament kommt mir Kohelet 3 in den Sinn: „Alles hat seine Stunde…..“. Das ist Vers 1. Lesen Sie einmal das ganze Kapitel. Auch Corona hatte seine Stunde und hat sie noch. Danach kommt etwas Anderes, aber nicht dasselbe wie vor Corona. Es ist für uns Glaubende tröstlich, dass – wie Alfred Delp SJ es sagt – „Gott alle Wege mitgeht“, gleich, was kommen mag. Und da darf ich ruhig aufbrechen, mich auf einen Neuanfang einlassen. Am Ende des Weges erwartet mich, erwartet uns, Ostern!

 

Ihre

Ursula R. Kanther

Krankenhaus- und Hospizseelsorgerin

Einladung zur Ideenschmiede St. Jakobus

Gerne möchten wir die Ideenschmiede St. Jakobus in Angriff nehmen.
Da die aktuelle Lage eine Präsenzveranstaltung nicht möglich macht, hat der GR St. Franziskus sich dafür ausgesprochen zunächst eine Videokonferenz als ersten Aufschlag durchzuführen.
Nach den guten Erfahrungen der letzten Zeit, möchten wir daher zu einer Zoom-Videokonferenz einladen.

Die Ideenschmiede findet am Dienstag, dem 2. März 20212, um 19:00 Uhr statt.

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/87558768033?pwd=UFdPakRINzZOdmN1dDBXblZXTjVydz09

Meeting-ID: 875 5876 8033
Kenncode: 719977

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

Zeit des Hoffens – Frühschichten

Du kannst nicht zu den Frühschichten kommen?
Bei der in der Nähe gibt es keine Frühschichten?
Die Personenkontakte sind weiterhin eingeschränkt?
Kein Problem…
Alle Frühschichten werden in Kooperation mit der kath. Gefängnisseelsorge an der JVA Frankenthal über YouTube als Video erstellt.
Setze Dich gemütlich hin, entzünde eine Kerze und starte über YouTube das Frühschicht – Video.
Natürlich kannst du auch mitsingen und mitbeten!
Ab dem 25.02.2021 erscheint bis Ostern jeden Donnerstag eine neue Frühschicht des BDKJ-Speyer aus dem aktuellen Frühschichtenbaustein „Zeit des Hoffens …“

YouTube-Link: youtube.de/bdkjspeyer

Zoom Gottesdienst am Sonntag (28. Februar)

Liebe Schwestern und Brüder,

gerne möchten wir mit Ihnen am kommenden Sonntag (28. Februar 2021) um 10:00 Uhr einen gemeinsamen Zoom Gottesdienst feiern.

Alles, was Sie dafür benötigen, sind

  • eine Kamera und ein Mikrofon am Computer/Laptop/Tablet/Handy,
  • eine Kerze, Zeit und einen ungestörten Ort.

Für diese Gottesdienste brauchen Sie sich nicht im Vorfeld anmelden.
Die Zugangsdaten für diesen Gottesdienst finden sie bereits hier:

Der Gottesdienst findet als ein sog. Zoom-Meeting statt.
Bereits 15 Minuten vor Gottesdienstbeginn wird der Konferenz-Raum geöffnet sein. Es kann in dieser Zeit gerne ein lockerer Austausch stattfinden.

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Gottesdienste.

Vorabendmesse 20.02.2021 „live on tape“

Die Stadtkirche Oberhausen hat die Vorabendmesse zum ersten Fastensonntag mit Kaplan Oliver Schmitz, Gabi Becker und  Monika Sandfort in unserer Kirche St. Jakobus aufgezeichnet.

 

Vorab-Info zur Kinderkirche-Online im Februar

Hallo liebe Kinder, liebe Eltern,

am 27.02.2021 wird wieder eine Kinderkirche „Online“ gehen.

Heute wollen wir Euch schon darüber informieren, was Ihr für die Durchführung benötigt:
Ihr braucht:

  • Kerze
  • Anleitung zur Kinderkirche (dann als Download)
  • Lieder und Gebete (dann als Download)
  • Bastelmaterial:
    • Blumentopf
    • Erde
    • Weizenkörner (ab dem 28.02.2021 von 10.00 -12.00 Uhr in unseren Kirchen für Euch hinterlegt)
    • Papier
    • Zahnstocher

Viel Spaß bei der Durchführung und bleibt gesund und fröhlich!
Sabrina und Christina

Sabrina Kuhlmann

Pastoralreferentin
sabrina.kuhlmann@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-44

Nürnberger Straße 6
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Gemeinderat St. ­Marien, Firmvorbereitung, Schulpastoral, Wort-Gottes-Feiern

Christina Lauer

Gemeindereferentin
Christina.Lauer@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-43

Nürnberger Str. 6
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Ökumene, Erstkommunionvorbereitung, Kinderkirche, KiTas