Presseartikel: „St. Josef Heide als Sportkirche“

Artikel aus der WAZ vom 12.10.2020 von Michael Bresgott:

Aus der am 13. September offiziell außer Dienst gestellten katholischen Kirche St. Josef Heide in Oberhausen-Osterfeld soll eine integrative Sportkirche werden. Der hallenartige Innenraum des großen ehemaligen Gotteshauses bietet aus Sicht der Stadtverwaltung beste Voraussetzungen, um hier eine Bewegungslandschaft für Kinder und Jugendliche, aber zugleich auch für Vereine und die gesamte Bevölkerung zu schaffen.

Für das Projekt ist mit Investitionskosten von rund 3,4 Millionen Euro zu rechnen, wobei die Stadt eine 90-prozentige Förderung dieses Betrages durch den Bund anpeilt. Der Stadtrat hat jetzt grünes Licht gegeben, der Antrag ist damit auf den Weg gebracht. Der Innenausschuss des Bundestages entscheidet bereits im Januar 2021, ob das Projekt gefördert wird. Bewilligt der Bund den Millionen-Zuschuss, soll dann in Zusammenarbeit mit möglichen künftigen Nutzern der Sportkirche eine Konkretisierung der Planungen erfolgen.

Dezernent Jürgen Schmidt spricht von einem „spannenden neuen Angebot“, das die städtische Sportlandschaft nachhaltig bereichern und modernisieren könne. Mit einer solchen Sportkirche könne man der „dynamischen Entwicklung“ hin zu neuen Sport- und Bewegungsformen Rechnung tragen. Die entsprechend umgestaltete, ehemalige Kirche könne etwa auch für den schulischen Sportunterricht genutzt werden. Konkreter wird Jürgen Schmidt noch nicht; mit Blick auf die Höhe des Kirchen-Innenraumes kommen aber zum Beispiel wohl auch spannende Kletterangebote infrage, die hier verwirklicht werden könnten.

Das Projekt wird bereits von der Pfarrei St. Pankratius und vom Ruhrbistum Essen unterstützt. Propst Christoph Wichmann äußert sich auf Anfrage unserer Redaktion begeistert über die Pläne. Gerade das Thema „Bewegung“ sei für alle Altersklassen sehr wichtig und habe wirklich Relevanz für die Gesellschaft. „Es ist also ein Zukunftsthema, das wir in der Heidekirche verorten könnten. Außerdem passt eine Bewegungslandschaft ideal in einen Kirchbau. Gerade wir als Kirche sind ja seit über 2000 Jahren Experten für Bewegung – als pilgerndes Volk Gottes.“

Der Propst zeigt sich zugleich überzeugt, „dass sich auch viele geistliche Angebote in einer integrativen Sportkirche verwirklichen lassen“. Das Bistum habe da schon viele gute Erfahrungen gemacht, zum Beispiel mit Hochseilgärten in Kirchen. Nicht zuletzt seien die Architektur der Heidekirche als Hallenbau und die Lage im Stadtgebiet mit vielen Schulen in der Umgebung weitere Pluspunkte für St. Josef, ebenso die gute Verkehrsanbindung, unter anderem mit einer Bushaltestelle beinahe direkt vor der Kirchenpforte.

Die katholischen Christinnen und Christen in Osterfeld-Heide haben am 13. September offiziell Abschied von ihrem Gotteshaus genommen. Aus diesem Anlass fand an jenem Sonntag ein Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers an der Vestischen Straße statt; das Gotteshaus stammt aus dem Jahr 1910, blickt also bereits auf eine 110-jährige Historie zurück. Zunächst war das offizielle Aus für St. Josef Heide bereits für den 17. Mai 2020 vorgesehen, wegen der Auswirkungen der Corona-Krise hatte die Propstei den Termin dann aber auf September verlegt.

 

M-Punkt öffnet wieder seine Türen und sucht neue Mitstreiter!

Es ist endlich wieder soweit! Nachdem uns Corona schlagartig ausgebremst hat, öffnet am 05.10.2020 der M-Punkt von 17-19 Uhr erstmalig wieder seine Türen. Die weiteren Öffnungszeiten finden Sie unter diesem Artikel.

Neben freundlichen und engagierten Menschen erwartet unsere Besucher eine Fülle an Informationen, kleine Serviceleistungen wie z.B. das Bestellen einer Messe und ein kleiner aber feiner Verkaufsbereich. Dieser umfasst neben christlichen Geschenken (wie Kreuze, Rosenkränze, Gebetswürfel, Gebetsbücher) auch ein großes Sortiment an Kerzen (für jeden Anlass, aber auch für die Taufe), liebevoll ausgesuchten kleinen Geschenkartikeln und Mitbringseln, ein schönes Sortiment an Karten für die verschiedensten Anlässe und Bücher für Groß und Klein. Bereits jetzt können Sie Kalender für 2021 erwerben, ebenso für die Adventszeit.

Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie einfach mal vorbei! Das Team M-Punkt freut sich auf Sie!

Öffnungszeiten:

  • 1. Montag im Monat: 17.00-19.00 Uhr
  • mittwochs: 10.00-12.00 Uhr
  • donnerstags: 15.00-17.00 Uhr
  • samstags: 11.00-13.00 Uhr
  • sonntags: 12.00-14.00 Uhr

Mit diesem besonderen Willkommensort möchten wir den Stadtteil bereichern und zur Begegnung einladen. Wenn Sie offen und herzlich diesen Ort mitgestalten möchten, könnte die Mitarbeit im „Team M-Punkt“ interessant für Sie sein. Für die unterschiedlichen Öffnungszeiten suchen wir noch Frauen und Männer, die uns unterstützen. Neugierig?

Dann melden Sie sich einfach: team.ehrenamt@pankratius-osterfeld.de

M-Punkt
Nürnberger Str.6 (Eingang zum Saal)
46117 Oberhausen
02 08/40 92 07 – 60

Pontifikalamt zur Außerdienststellung der St. Josef-Kirche

Am vergangenen Sonntag, dem 13. September 2020, ging in Osterfeld-Heide nach rd. 110 Jahren eine Kapitel katholischer Geschichte zu Ende. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde die St. Josef-Kirche, die landläufig als Heidekirche bekannt ist, außer Dienst gestellt.

Die Kirche war unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Auflagen voll besetzt. Neben aktuellen Gemeinde- und Pfarreimitgliedern haben sich auch viele aus dem Quartier stammende Katholiken auf den Weg nach Osterfeld gemacht,  um bei diesem besonderen Ereignis dabeisein zu können.

Zusammen mit Weihbischof Ludger Schepers, für den es auch persönlich ein Abschied von seiner Heimatkirche war, und dem gesamten Pastoralteam der Pfarrei St. Pankratius würde ein letztes festliches Hochamt gefeiert.

Nach dem sakramentalen Segen und dem Auszug aus der Heidekirche begab sich ein Teil der Anwesenden via Autokorso auf eine Prozession zur St. Antonius-Kirche, zu der das Allerheiligste überführt wurde. Dort gab es dann auch den finalen sakramentalen Segen.

Trotz der Corona-bedingten Auflagen wurde dieser Gottesdienst von den Anwesenden als ein würdiger Abschied von der Heidekirche empfunden.

Ein herzliches Dankeschön an den Arbeitskreis „Abschied“, der das gesamte Rahmenprogramm zum Abschied von der Heidekirche organisiert und gestaltet hat!

Vielen Dank auch an Frank Herbst, der die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Aufzeichnung des Pontifikalamtes durch das Stadtdekanat Oberhausen

360 Grad-Video aus der Heidekirche vor dem Pontifikalamt

Vollgeläut der Heidekirche

Pressebericht zu Abschied von St. Josef Heide

Artikel aus der WAZ Oberhausen vom 12. September 2020 von Michael Bresgott

Zum Abschied von der Kirche St. Josef Heide am Sonntag, 13. September, in Oberhausen-Osterfeld können die Gottesdienstbesucher mit ganz besonderen Präsenten rechnen: Kleine Holzklötzchen, herausgesägt aus den Kirchenbänken und mit dem Original-Siegel aus dem Jahr der Kirchengründung anno 1910 versehen; dazu Weihwasser, 10 ml je Besucher.

Diese Präsente gibt es bekanntlich aus geradezu historischem Anlass, denn nach 110 Jahren wird das stadtbildprägende katholische Gotteshaus an der Vestischen Straße am Sonntag außer Dienst gestellt. Um 10 Uhr beginnt der Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers für die – bedingt durch Corona – allesamt vorangemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Verlauf des Gottesdienstes werden Mitglieder der Gemeinde kleine Texte vortragen, die sich um den schmerzlichen Abschied von „ihrer“ Kirche drehen.

„Viele Menschen auf der Heide verbinden ihr ganzes christliches Leben mit dieser Kirche“, unterstreicht Christoph Wichmann, Propst von St. Pankratius. „Unzählige Kinder wurden hier getauft, um unzählige Menschen wurde hier getrauert, unzählige Kerzen wurden angezündet, unzählige Paare haben sich hier die Treue versprochen, unzählige Gebete wurden gesprochen.“ Der Propst vergisst aber auch nicht den klaren Hinweis: „Wir schließen weder einen Gemeindeteil noch eine Gemeinschaft!“ Mit Treffpunkt-Angeboten im neugestalteten Saal der direkt benachbarten Seniorenwohnanlage oder auch mit Standorten wie etwa dem künftigen M-Haus für die Jugend gleich neben der Kirche will die Propstei St. Pankratius in Heide präsent bleiben.

Trotzdem sei diese Kirchenschließung ein Einschnitt. Das sehen auch Annette Bringenberg vom Pfarrgemeinderat und Hermann-Josef Schepers vom Kirchenvorstand so. Das Gotteshaus im Stil der Neo-Romanik war eben über Jahrzehnte Heimat, Treffpunkt und religiöses Stadtteilzentrum; und jetzt wird es darum gehen, einen Investor zu finden, der eine möglichst passgenaue Folgenutzung verwirklicht. „Wir sind dazu in Gesprächen“, sagt Propst Wichmann. Konkretes gibt es aber noch nicht zu vermelden.

Wer die Kirche betritt, spürt sofort deren lange Historie. Das liegt hier irgendwie in der Luft. Das alte Taufbecken, die Bänke, die hölzerne Josef-Statue von 1985, erstellt zum 75-Jahre-Jubiläum der Gemeinde (sie erhält in der nahen Seniorenwohnanlage einen neuen Standort), der markante Altar aus den frühen 1960er Jahren – all das prägt hier unverwechselbar die Szenerie. Am Sonntag werden sich – mit Corona-Abständen – nun die Kirchenbänke ein letztes Mal füllen. Ein bedeutendes Kapitel Osterfelder Kirchen- und Gemeindegeschichte geht zu Ende.

Dass die Kirche geschlossen wird, ist das Ergebnis einer ausführlichen Debatte im Zuge des Pfarreientwicklungsprozesses (PEP). Zunächst war das offizielle Aus fürs Gotteshaus bereits für den 17. Mai geplant. Die Auswirkungen der Corona-Krise machten dann einen neuen, späteren Termin im Jahresverlauf nötig. Annette Bringenberg und Hermann-Josef Schepers kennen die Kirche seit Jahrzehnten; wie schwer der sonntägliche Schritt fällt, ist ihnen deutlich anzumerken: „Für viele Menschen hier in Heide wird der 13. September ein ganz, ganz trauriger Tag werden.“

 

Es tut sich was!

So kann man derzeit ganz gut im Quartier St. Josef Heide sagen:
Nicht nur im M-Haus Jugend, wo die Planungen und Arbeiten für den Zusammenzug der verschiedenen Jugendgruppen in unserer Pfarrei mittlerweile im vollen Gange sind.

Es tut sich auch etwas im Eduard-Lieberz-Haus. Der Saal und die Küche werden zur Zeit umgebaut und renoviert, damit hier ein weiterer Ort für die Nutzung der verschiedensten Gruppen und Verbände unserer Pfarrei entsteht.
Wir hoffen, die Arbeiten recht bald schon zu einem Abschluss bringen zu können und freuen uns natürlich, wenn der Ort von vielen Menschen unserer Pfarrei genutzt wird.

Sicherlich können Sie sich auch bald schon selbst ein Bild der neuen Räumlichkeiten machen.

Neuer Treffpunkt für die Jugend

Bericht aus der WAZ vom 16.07.2020 von Michael Bresgott
(Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services)

Propsteipfarrei St. Pankratius gestaltet bis Ende 2020 das frühere Gemeindeheim Osterfeld-Heide zum Haus für junge Leute um. Offene Angebote sind künftig präsent

Die Propsteipfarrei St. Pankratius Osterfeld investiert bis Ende 2020 rund 75.000 Euro in die Modernisierung des ehemaligen Gemeindeheimes an der Kirche St. Josef in Osterfeld-Heide und baut diesen Standort zum zentralen Punkt ihrer Jugendarbeit aus.

„M-Haus Jugend“ – so lautet die Überschrift zu diesem Projekt. Es reiht sich damit in die Reihe zweier weiterer Standorte in der Propstei ein: Der „M-Punkt“ direkt an der St.-Pankratius-Kirche in Osterfeld-Mitte dient bereits als Begegnungs- und Info-Ort; im „M-Haus Musik“ im ehemaligen Antoniusheim in Klosterhardt sollen sich künftig alle musikalischen Gruppen und Chorgemeinschaften treffen.

Für die Jugend wird also nun das „M-Haus“ in Osterfeld-Heide zum zentralen Ort. Die mitgliederstarken DPSG-Pfadfinder werden hier künftig mit ihren Gruppenangeboten ebenso präsent sein wie die Messdiener; die Franzjugend aus St. Franziskus wird ihre beliebten „Freaky Fridays“ mit Filmvorführungen, Spielen, Basteln und Chillen starten; die Marienjugend aus Rothebusch lädt zu weiteren offenen Angeboten und Gruppenarbeit ein. Pastoralreferentin Sabrina Kuhlmann begleitet das Projekt.

Doch erst einmal werden hier die Handwerker loslegen: Das Josefsheim erhält einen neuen Raumzuschnitt mit größeren und kleineren Gruppenräumen; ein Bereich mit moderner Küche ist dabei ebenso vorgesehen wie ein Werkraum. Schon zu Jahresbeginn 2021 soll möglichst alles fertiggestellt sein. Zu den Modernisierungen gehören neue Fenster, neue Fußböden, teils auch neue Heizungen und ein neuer Anstrich.

Im Zuge des Pfarrentwicklungsprozesses (PEP) hat auch die Propstei St. Pankratius schmerzliche Kirchenschließungen zu verkraften. So wird am 13. September St. Josef Heide offiziell außer Dienst gestellt – ein schmerzlicher Tag für die Gläubigen. Es ist unterdessen noch offen, was aus der großen Kirche, die das Stadtbild an der Vestischen Straße prägt, künftig wird. Umso mehr liegt es Propst Christoph Wichmann am Herzen, positive Zeichen des Aufbruchs und der aktiven Zukunftsgestaltung zu setzen – und das neue „M-Haus Jugend“ tut genau das.

Darüber freuen sich beispielsweise auch Victoria Duckscheidt (Franzjugend) und Anneli Schmitz (Marienjugend). Sie sind sich sicher, dass die jungen Menschen aus allen Teilen der Propstei die neue Anlaufstelle ab 2021 in großer Zahl annehmen werden, zumal Osterfeld-Heide ziemlich exakt in der Mitte des Propsteigebietes liegt.

Außen weisen am Gebäude bereits Schriftzüge und Banner auf die neue Nutzung hin. „Wir wollen als Propsteipfarrei auch künftig in den Stadtteilen mit bestimmten Angeboten präsent bleiben“, unterstreicht Propst Wichmann. Die neuen „M-Häuser“ sind dabei ein zentraler Baustein, wobei „M-Haus“ nicht nur für „M = Meeting-Point“ steht, sondern lautmalerisch in der Kombination von „M“ und „Haus“ auch wie Emmaus gelesen werden kann: Und dieser Name steht in den biblischen Berichten für genaues Hinsehen und Entdecken. Das passt wunderbar zu einem neuen Treffpunkt für junge Menschen.

Zielgenau investieren für die Jugendarbeit und die Musik

Artikel aus dem Neuen Ruhrwort von Ulrich Wilmes

An St. Josef, Heide, sollen bis Dezember Messdiener, Scouts sowie die Marien- und die Franziskusjugend einziehen

Oberhausen. Stühle rücken und Ausräumen im früheren Gemeindeheim von St. Josef, Heide. Wo sich über Jahrzehnte Gemeindemitglieder, Chöre und Verbände an der Hermannstadtstraße trafen, weist jetzt ein Banner auf das neu entstehende „M-Haus-Jugend“ an einem zentralen Ort der Pfarrei hin. Bewusst und deutlich will die Pfarrei investieren, das war den Katholiken und Pfarrer Christoph Wichmann im laufenden Pfarreientwicklungsprozess wichtig. St. Pankratius wird für die Jugend hier deshalb 75.000 Euro in einem ersten Schritt bereitstellen. Wichmann: „Das M-Haus Jugend ist mit A kategorisiert, es soll also dauerhaft unser Schwerpunkt bleiben.“ Der Propst: „Wir werden also in Zukunft weniger Gebäude in der Pfarrei vorhalten, aber die wenigen werden vernünftig hergerichtet und ausgestattet.“ Mit dem M-Haus Musik an St. Antonius, Klosterhardt werde die Pfarrei ähnlich vorgehen.

Wichtiger als Umbau in den nächsten Monaten ist der Pfarrei pastoral die Konzentration von Jugendarbeit an einem Ort. Pastoralreferentin Sabrina Kuhlmann macht vor Ort in Heide klar, dass die Pfarrei Vielfalt will und zugleich auf neue Möglichkeiten von vier Jugendgruppierungen und Verbänden unter einem Dach setzt. Einziehen werden die Pfadfinder St. Pankratius mit 80 Kindern, jungen Frauen und Männern sowie die Messdiener und die Marien- wie auch die Franziskusjugend. Die vier neuen „Hausbewohner“ und Gäste knüpften an ihre Schwerpunkte an, wenn Mauern gebrochen sind, einige Fenster getauscht und vier große sowie zwei kleinere Gruppen- Räume bis Dezember eingerichtet werden.

„Die Franziskus-Jugend“, sagt Kuhlmann, „ wird weiter zu ihren ,freaky Fridays´ mit Filmangeboten, Spielen, Basteln oder Chillen und Entspannen einladen.“ Die Marien-Jugend aus Rothebusch führe offene Angebote fort und will mit der Gruppenarbeit neu einsteigen“, ergänzt sie. „Und die Messdiener“ – aus allen Kirchen-Standorten – „verbinden ihre Offenheit für Kinder und Jugendliche auch mit ihrem besonderen spirituellen Akzent.“
Die meisten Kinder und Teens in der „neuen großen Jugend-WG“ sind die Pfadfinder mit offenen und Gruppenangeboten für fast sieben Dutzend Scouts aus allen Altersstufen.

M-Haus steht für Emmaus und neu hinsehen

„M-Haus Jugend“ leite sich lautspielerisch von Emmaus, der biblischen Jünger-Erfahrung von Begegnung neuem Hinsehen und Entdecken ab, ergänzt Kuhlmann. Dazu könne es für Meeting-Point, also einen Treffpunkt stehen. Emmaus, das war im Osterfelder Pfarrentwicklungsprozess ein großer Impuls und wurde zur gemeinsamen Perspektive für viele Bereiche der „neuen“ Pankratiuspfarrei. In der Folge ist derzeit auch das pfarreiweite „M-Haus Musik“ im ehemaligen Antoniusheim Klosterhardt im Aufbau. Vor Corona hatte auch der „M-Punkt“ an St. Pankratius mit offenen Türen und seinen über drei Dutzend aktiven Ehrenamtlichen den Betrieb als Treff im Osterfelder Quartier aufgenommen.
„Das Jugend-Haus der Pfarrei macht Sinn und ist jetzt nötig“, erläutert die 31-jährige Diplomtheologin Kuhlmann.
2017 kam sie nach ihrem Studium in Bochum nach Osterfeld. „Ohne Jugend ist in der Pfarrei der Zukunft kein Leben.“ Für das zentrale Jugendhaus mitten in der Oberhausener Ost-Pfarrei spreche auch, dass heute Jugendliche dahin gehen, wo sie vorfinden, was einfach anspricht. Entfernungen seien da kaum ein Thema, wenn sie willkommen seien „und ihren Ort gestalten.

Eine Konkurrenz oder Kopie der Jugendkirche Tabgha, die Ende des Jahres den Umzug von Oberhausen in die Duisburger City plant, sieht Kuhlmann nicht. „Tabgha ist der Ort der Brotvermehrung, der Eucharistie und des Lebens. Hier haben wir ein anderes Konzept und können gleichzeitig bei unseren Gästen für Tabgha werben.“
Seit Montag vergangener Woche prangen das Logo und der Namenszug des neuen Jugendquartiers an Fenstern und Mauern des früheren Gemeindeheims.
Im Obergeschoss bleibt der große Saal bestehen, dazu ist ein großer neuer Gruppenraum mit der Küche verbunden. Ein anderer Durchbruch macht eine Etage tiefer unweit der früheren Bücherei den Weg für einen großen Gruppenraum frei. Der Keller wird ein Ort für Partys, ein kleiner Gruppenraum dort ebenfalls Treffpunkt, weiterer Platz ist für Lagerräume vorgesehen. Wichtig ist der Pfarrei zudem der barrierefreie Zugang bis ins Obergeschoss für Menschen mit Beeinträchtigung.
Am Ort des alten Pfarrheims „auf der Heide“ gewinnt für Menschen das Gebäude mit vielen Erinnerungen nun ein neues Profil. „Der Abschied von der Kirche und dem Heim war schwierig genug“, nimmt die Pastoralreferentin Gefühle die Menschen ernst. „Aber es wächst Neues.“ Neues im M-Haus Jugend, wo nebenan nach der Schließung der Kirche auch die KiTa bleibt. uw

Link zum Internetauftritt des M-Haus Jugend

Pfingst-Aktion „Taube“ – Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft!!

Bis zum 30. Mai können noch Tauben in den Kirchen St. Pankratius und St. Antonius abgegeben werden. Das Kirchengewölbe der Pankratius-Kirche füllt sich langsam.

Auch wer nicht falten kann oder möchte: Ein Blick lohnt sich!

Kein Bild kann die Atmosphäre wieder geben, die im Kirchenraum herrscht.

Und wer es noch gar nicht mitbekommen hat.
Der Geist weht!
Link zur Pfingst-Aktion „Taube“

Faltanleitung Taube

Vielen Dank an Kerstin Bögeholz (Funke Foto Services), dass wir ihre Fotos der Aktion hier in der Galerie veröffentlichen dürfen!

Endlich geht es los! Der Verkauf im M-Punkt startet ab dem 15. März 2020!

In unserem M-Punkt konnten Sie bisher mit netten Menschen ins Gespräch kommen, sich treffen und nebenbei kleinere Aufträge erledigen.

Ab dem 3. Fastensonntag (15. März 2020) freuen wir uns, den M-Punkt um ein für Osterfeld wichtiges Standbein zu erweitern: Sie erhalten bei uns eine große Auswahl an Karten zu verschiedenen Anlässen (z.B. Geburt, Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehejubiläen, Trauer, sogar zur Priesterweihe). Weiterhin haben wir viele Kerzen im Sortiment. Sie können sich bereits jetzt Ihre Kerzen für Ostern sichern! Ebenso werden sich die Eltern von Täuflingen freuen, dass bei uns ab sofort Taufkerzen erhältlich sind. Ergänzt wird unser Sortiment noch durch diverse Bücher (für Kinder und Erwachsene, z.B. Gebetsbücher, Erinnerungsalben, Geschichtenbücher oder auch Themen für Erwachsene), sowie viele kleine schöne Geschenkartikel und Mitbringsel, egal ob für einen Anlass wie Taufe, Erstkommunion oder Hochzeit oder einfach nur mal so.

Schauen Sie doch gerne bei uns rein und suchen Sie für sich oder Ihre Liebsten etwas Schönes aus! Und sagen sie es gerne weiter!

Zu folgenden Zeiten sind unsere fleißigen Ehrenamtlichen im M-Punkt anzutreffen:

  • montags von 17-19 Uhr
  • donnerstags von 10-12 Uhr und von 15-17 Uhr
  • freitags von 10-12 Uhr
  • samstags von 10-12 Uhr und
  • sonntags von 12-14 Uhr

Unsere Adresse: Nürnberger Str. 6 in Osterfeld

Ein herzlicher Dank gilt unseren Kooperationspartnern, der Buchhandlung Laufen aus Oberhausen und der Altstadtbuchhandlung aus Essen. Ohne diese tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung wäre dieses umfangreiche Sortiment gar nicht möglich gewesen.

Wir freuen uns auf SIE!!

Neuer Leitfaden Kommunikation veröffentlicht

„Wir möchten in Zukunft besser mit Ihnen kommunizieren”

so beschrieb im November 2018 Propst Christoph Wichmann den guten Vorsatz der Pfarrei. Inzwischen sind einige der Vorsätze von damals umgesetzt worden und allen Beteiligten ist klar geworden: Es ist eine dauerhafte Aufgabe, die Kommunikation der Pfarrei stetig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Und das gilt für alle Bereiche: Von Absprachen engagierter Gemeindemitglieder untereinander, über die offiziellen Kanäle des Pfarrbüros bis zur Ansprache von auswärtigen Gästen. Immer soll unser Anspruch gelten: Wir möchten bestmöglich mit Ihnen kommunizieren.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein einheitlicher und professioneller Auftritt. Die Menschen, die wir ansprechen, sollen sofort erkennen, wer hier mit ihnen Kontakt aufnimmt. Und andersrum: Wer mit der katholischen Kirche in Oberhausen-Osterfeld in Kommunikation tritt, soll Offenheit und Klarheit erfahren und sich eingeladen fühlen.

Hier finden Sie den neuen Leitfaden. Im Menü finden Sie ihn unter dem Menüpunkt „Aktiv werden“.

In diesem Leitfaden werden Werkzeuge, Tipps und Tricks zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig bitten wir alle, die in/für die Pfarrei kommunizieren die hier dargestellten Regeln und Absprachen einzuhalten. Diese Seite wird ständig ergänzt und weiterentwickelt. Für Feedback und Anregungen sind wir jederzeit dankbar.

Christoph Wichmann

Pfarrer
Christoph.Wichmann@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-40
Mobil: 0163 3985013

Nürnberger Straße 6
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Liturgie, Pfarreientwicklungsprozess, Stadtteilarbeit

Dr. Thorsten Bahne

Internet Pfarreiadministrator
thorsten.bahne@pankratius-osterfeld.de
Ansprechbar für:
Integrierte Kommunikation, Website
Mitglied des Gemeinderates St. Franziskus und des Pfarrgemeinderates