PGR-Wahl – Wahlvorschlag des Wahlausschusses

Am 6./7. November 2021 wird bei uns der Pfarrgemeinderat gewählt.
Aus unserer Pfarrei werden 10 Personen in den Pfarrgemeinderat gewählt

Vorläufige Liste der Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge

  • Bringenberg, Annette
  • Domberger, Christina
  • Hellmann, Maria
  • May, Robert
  • Mucha, Jennifer
  • Schepers, Elisabeth
  • Schmitz, Anneli
  • Schulz, Dietmar
  • Speer, Anja
  • Tekaat, Angelika

Ergänzungsvorschläge können bis zum 17. Oktober 2021 beim Wahlausschuss formlos eingereicht werden. Dieser Vorschlag ist gültig, wenn er von mindestens 12 Wahlberechtigten mit Vor- und Zunamen sowie Anschrift unterzeichnet ist und die Erklärung des Vorgeschlagenen enthält, dass er zur Annahme einer etwaigen Wahl
bereit ist.

Hinweis: Ab 14 Jahren darf man wählen und ab 16 gewählt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem u.a. Aushang „Wahlvorschlag“.

Erste Informationen zur Pfarrgemeinderatswahl am 06. und 07. November 2021

Am 6. und 7. November 2021 wird ein neuer Pfarrgemeinderat (PGR) gewählt.

Gemäß der neuen PGR-Satzung haben der amtierende Pfarrgemeinderat und die amtierenden drei Gemeinderäte festgelegt, dass dem neuen Pfarrgemeinderat 10 gewählte Personen angehören sollen.
Außerdem wurde für unsere Pfarrei festgelegt, dass wir mit einer KandidatenInnenliste für die gesamte Pfarrei wählen.

Folgende Personen bilden den Wahlausschuss:

  • Annette Bringenberg (Vorsitzende)
  • Jörg Ebelt
  • Angelika Tekaat
  • Manuela Voss-Jäger
  • Propst Christoph Wichmann

Sollten Sie für den PGR kandidieren wollen oder haben Sie einen KandidatenInnen-Vorschlag, dann melden Sie sich gerne bei einem Mitglied des Wahlausschusses (Kontaktdaten s.u.).
Das Team Ehrenamt hat ein kurzes Aufgabenprofil zur ersten Orientierung erarbeitet.

 

Der Wahlausschuss hat die Aufgabe:

  1. sich nach seiner Berufung innerhalb von einer Woche zu konstituieren,
  2. wird die Wahl gemäß § 7 Abs. 3 b der Satzung durchgeführt, über den Zusammenschluss von Wahlbezirken zu entscheiden,
  3. für die Erstellung der Wahlberechtigtenlisten zu sorgen,
  4. Wahlvorschläge für die Wahl zu machen und die endgültigen Listen der KandidatenInnen bekannt zu geben,
  5. Wahllokale und Zeitdauer der Wahl zu bestimmen und zur Wahl einzuladen,
  6. für die erforderlichen, mit der Wahl zusammenhängenden Bekanntmachungen zu sorgen,
  7. den Wahlvorstand für jeden Wahlbezirk zu bestellen,
  8. zu entscheiden, ob bei der Wahl Wahlumschläge verwendet werden sollen (bei der Briefwahl müssen Wahlumschläge stets verwendet werden),
  9. für die Beschaffung und Bereitstellung der Wahlunterlagen (Stimmzettel, Briefwahlscheine, ggf. Umschläge) Sorge zu tragen,
  10. das Wahlergebnis zu prüfen und endgültig festzustellen,
  11. Einsprüche gegen die Wahl an die Bischöfliche Schiedsstelle weiterzuleiten und
  12. ggf. Einberufung von Pfarr- oder Gemeindeversammlungen.

Wahlrecht und Ausübung des aktiven Wahlrechts in einer anderen Pfarrei bzw. in einem anderen Wahlbezirk

  • Wahlberechtigt ist, wer der katholischen Kirche angehört, am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat und in der Pfarrei seinen Hauptwohnsitz hat.
  • Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  • Es können auch außerhalb des Wahlbezirkes bzw. der Pfarrei Wohnende das aktive Wahlrecht ausüben und das passive Wahlrecht in Anspruch nehmen, wenn sie sich aktiv am Leben der Pfarrei beteiligen.
  • Wer in einem anderen Wahlbezirk wählen will, teilt bis 4 Wochen vor der Wahl dieses dem Wahlausschuss mit und bittet um Aufnahme in die Wahlberechtigtenliste. Das gilt auch im Fall des Wechsels des Wahlbezirks über die Pfarreigrenze hinaus. Entsprechende Antragsformulare sind im Pfarrbüro erhältlich und als Download auf dieser Seite.
  • Wahlrecht und Wahlberechtigtenliste muttersprachlicher Gemeinden:
    • Aktives Wahlrecht in einer muttersprachlichen Gemeinde haben alle Personen mit Wohnsitz im Bistum Essen, die über 14 Jahre alt sind und sich in ihren Gemeindebüros bzw. bei ihren Seelsorgern bis 4 Wochen vor der Wahl in die Wahlberechtigtenliste ihrer Gemeinde eintragen lassen und folgende Voraussetzungen erfüllen: Staatsangehörigkeit der der muttersprachlichen Gemeinde zugeordneten Länder, sowie deren Ehepartner und Kinder oder Personen, die in einem der muttersprachlichen Gemeinde zugeordneten Land geboren wurden, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit sowie deren Ehepartner und Kinder.
    • Personen, die zum Zeitpunkt der Wahl – unabhängig von Geburtsort und Staatsangehörigkeit – sich seit einem Jahr in der und für die entsprechende muttersprachliche Gemeinde engagieren.
    • Passiv wahlberechtigt sind alle unter 1 bis 2 genannten Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
    • Der Wahlausschuss erkennt die Wahlberechtigtenliste gemäß § 8 a Abs. 1 der Wahlordnung an und trägt Sorge dafür, dass die Wahlberechtigten der muttersprachlichen Gemeinde alsbald von der Wahlberechtigtenliste ihrer Wohnsitzpfarrei gestrichen werden.
    • Die Ausübung des aktiven und passiven Wahlrechts in mehreren Wahlbezirken ist unzulässig.
    • Bestehen Zweifel an der Wahlberechtigung, entscheidet das Bischöfliche Generalvikariat.

Briefwahl

Briefwahlscheine können bis 7 Tage vor Beginn der Wahl in Textform beim Wahlausschuss über das Pfarrbüro beantragt werden. Entsprechende Antragsformulare sind im Pfarrbüro erhältlich und als Download auf dieser Seite.

Ergebnisse des Nachmittages „Gemeinsam Zukunft gestalten“

Am 21.08.2021 haben sich 25 Mitglieder der verschiedenen Gremien unserer Pfarrei Gedanken über die zukünftige Arbeit des neuen Pfarrgemeinderates gemacht. Bei bestem Wetter konnten die Teilnehmer:innen dieses Nachmittages zu sieben Aussagen Stellung beziehen, die wir als Vorbereitungskreis im Vorfeld erarbeitet haben. Ich denke, dass vor allem die positive Stimmung und die intensiven Gespräche zu den einzelnen Aussagen allen Anwesenden gut getan haben.

Schauen Sie sich gerne das dazugehörige Protokoll dieses Nachmittages an. Ich finde es zeigt wie viel Liebe, Engagement und Kreativität in unserer Pfarrei steckt. Ich bin froh und dankbar, dass an diesem Nachmittag schon viele Ideen gehoben werden konnten und freue mich über weitere Anregungen – auch von Ihnen, die Sie nicht an diesem Nachmittag nicht teilnehmen konnten. Wenn Sie etwas zu einer Aussage mitteilen möchten, tun Sie das gerne unter: sabrina.kuhlmann@bistum-essen.de .

Ein gewähltes Gremium kann nur gut arbeiten, wenn es um die Bedürfnisse und Anliegen seiner Wähler:innen weiß. Dazu müssen ihm diese aber auch mitgeteilt werden.
Daher möchte ich Sie gerne ermutigen; auf Ihre Stimme kommt es an. Jetzt im Vorfeld, aber natürlich auch bei den diesjährigen Wahlen am 06. und 07. November!

 

GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN – Diskussionsveranstaltung zu den Wahlen des Pfarrgemeinderates im November

Am 06. und 07.11.2021 werden in unserer Pfarrei erstmals keine Gemeinderäte, sondern direkt ein Pfarrgemeinderat gewählt!
Haben Sie Anregungen für die Arbeitsweise dieses „neuen“ Gremiums, wie:

  • Erwartungen?
  • Bedenken?
  • Wünsche?
  • Tipps?
  • Best-Practice-Beispiele?

Dann laden wir, die Vorstände der Gemeinderäte St. Pankratius, St. Franziskus und St. Marien, Sie herzlich ein, uns diese mitzuteilen!

Ein Diskussions- und Informationstreffen findet am Samstag, dem 21. August 2021, in der Zeit von 14:30 – 17:00 Uhr in St. Jakobus (An St. Jakobus 1) statt.

An diesem Tag möchten wir mit allen Interessierten, in über die Aufgaben und Arbeitsweisen des neuen Pfarrgemeinderates ins Gespräch kommen.

Besonders eingeladen sind natürlich diejenigen, die sich bisher in Gremien engagiert haben. Dazu gehören die Mitglieder unserer drei Gemeinderäte, ebenso wie die Mitglieder des aktuellen Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes.

Aber ganz bewusst, haben wir uns nicht auf diese Personen beschränkt, sondern möchten auch anderen Interessierten, die Möglichkeit geben uns Tipps und Anregungen mit zu geben. Denn der Pfarrgemeinderat wird zukünftig für jedes Pfarreimitglied das pastorale Angebot maßgeblich mit gestalten und koordinieren. Daher erschien es uns nur richtig und wichtig, vorher Ideen und Impulse von eben diesen Pfarreimitgliedern zu erhalten. Natürlich hören wir uns auch Bedenken und Sorgen an und versuchen offene Fragen zu klären; spiritueller Abschluss inklusive! Damit wir uns, bei aller Umstrukturierung und Gremienarbeit, auch darauf besinnen können, worin unser Engagement gründet.
In unserer Berufung von Gott, vor ihm zu leben und seine Botschaft zu verkünden.

Ihre
Sabrina Kuhlmann

M-Haus Jugend – „Sind da, kann losgehen!“

Im Votum „Lust auf Veränderung?“ haben wir uns dafür ausgesprochen, unter dem Leitmotiv der Emmausgeschichte, thematische Schwerpunkte – sogenannte M-Häuser – in unserer Pfarrei zu errichten. Bei allen finanziell und pastoral notwendigen Schließungen war es uns doch immer ein Anliegen, möglichst ein „Stück Kirche“ in jedem Quartier unserer Pfarrei zu erhalten.

Auf den Tag genau wurde am 01.07.2018 der Projektauftrag für das erste dieser M-Häuser – das M-Haus Jugend – freigegeben. Dieser Auftrag sah vor, dass eine Projektgruppe unter meiner Leitung für das M-Haus Jugend sowohl ein Pastoral- als auch ein Raumkonzept entwirft. Auf dessen Grundlage sollte dann das ehemalige Josefsheim im Quartier Heide, zur neuen Heimat der Jugendarbeit der Pfarrei umgestaltet werden. Nach der Konstituierung der Projektgruppe, ersten Annäherungen, vielen Diskussionen, Reflexionen, Forderungen und Zugeständnissen, konnten wir dann doch vor ca. einem Jahr damit beginnen, unsere Planungen in die Tat umzusetzen und erste, sichtbare Veränderungen an dem Haus vorzunehmen. Das Banner „Sind da, kann losgehen!“ und einige Fensterfolien bildeten den Startschuss für eine ungeahnt aufwendige Renovierungsmaßnahme. Natürlich war allen Beteiligten klar, dass ein ehemaliges Gemeindeheim nicht von heute auf morgen zu einem modernen Treffpunkt für Jugendgruppen werden kann. Zusätzlich verzögerten die ein oder andere notwendige, aber nicht geplante Baumaßnahme, und natürlich die Coronapandemie die Umsetzung unserer Pläne immens. Trotzdem waren zum Teil drei bis vier Gewerke gleichzeitig im Josefsheim tätig, um es Stück für Stück – jedenfalls optisch – in das M-Haus Jugend zu verwandeln. Darüber hinaus haben sich viele Ehrenamtliche bei diesem Umbau engagiert, denen ich auch im Namen der Projektgruppe ganz herzlich danken möchte. Vor allem ohne den Bauausschuss unseres Kirchenvorstandes hätte dieses Projekt nicht so gut von statten gehen könnten.

Besondern Herrn Schepers, Herrn Gospodaries und Herrn Kentgens möchte ich für ihre Unterstützung und fachliche Beratung „Danke!“ sagen.

Das Haus ist nun soweit, dass alle Jugendgruppen, die Pfadfinder vom DPSG Stamm Heinrich Seuse, die Messdiener der Pfarrei, sowie die Franz- und Marienjugend, über den Sommer ihre Umzüge angehen können. Der letzte große und vielleicht auch schwierigste Schritt. Jede Gruppierung lässt gewohntes Terrain zurück. Trotzdem merke ich, dass alle neugierig sind und Lust auf das neue Haus und die neuen Möglichkeiten dort haben.

An dieser Stelle möchte ich auch der Projektgruppe M-Haus Jugend in ihren unterschiedlichen Konstellationen danken! Ihr habt viel Zeit und Nerven in dieses Projekt gesteckt. Bestimmt war die Zusammenarbeit nicht immer leicht – aber, das Ergebnis hat sich gelohnt! Jetzt seid ihr wirklich bald da und dann kann es mit einem neuen Kapitel der Jugendarbeit in unserer Pfarrei richtig losgehen! Damit das Haus nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich ein Haus der Jugend werden kann, in dem auch der Geist Gottes spürbar wird. Ich freue mich darauf!

Wenn Sie noch mehr rund um das Thema M-Haus Jugend erfahren möchten, besuchen Sie doch gerne den dazugehörigen Blog, in dem wir versucht haben, möglichst zeitnah über die neusten Entwicklungen am Haus zu berichten:

Die Projektgruppe Kibar stellt sich vor.

Im Votum unserer Pfarrei steht, dass wir neue, thematische Schwerpunkte in unserer Pfarrei setzen wollen. Deshalb wurde im Zwischenbericht des Pfarreientwicklungsprozesses festgelegt, dass die St. Antonius Kirche zu einem Ort wird, der besonders für Kinder und Familien attraktiv werden soll. Entstehen soll eine Kirche, die die Bedürfnisse von Kindern und Gemeinde gleichermaßen integriert.

Wir wollen einen Ort schaffen, an dem gerade für Kinder und Familien

  • Kirche erlebbar gemacht wird
  • der eigene Glaube entdeckt werden kann
  • Raum für vielfältige Gottesdienstformen entsteht
  • Begegnung möglich ist

Schon in den nächsten Tagen, sollen die Gruppen der Pfarrei, sowie Gottesdienstbesucher zur St. Antonius Kirche befragt werden, um eine Grundlage für Veränderung zu schaffen.

In der Projektgruppe, die dies vorbereitet, arbeiten zusammen:
Maria Hellmann für die KiTa – Leitungen, Thorsten Bahne für den GR St. Franziskus, Angelika Tekaat für den PGR, Judith Lange und Christina Lübbe Gosda für die Kinderkirche, Kaplan Oliver Schmitz für die KOG sowie Christina Lauer als Projektleitung.

Pressemeldung – „Borbeck: Ideen für ehemalige Kirche gesucht“

Im Zuge des Pfarreientwicklungsprozesses (PEP) mussten wir  – alleine im letzten Jahr – zwei Kirchen und vier klassische Gemeindeheime schließen. Gleichzeitig ziehen wir uns aus keinem Quartier ganz zurück, sondern halten unser Versprechen, dass „ein Stück Kirche vor Ort“ erhalten bleiben wird – nahe bei den Menschen.
Viel Kraft investieren wir dabei in das Ziel, keine Kirche komplett abzureißen. Mit seriösen Investoren versuchen wir, Landmarken zu erhalten und unsere Kirchen in gute (Teil-)Nutzungen zu überführen, die allen Menschen im Stadtteil dienen.
Diese Perspektive verfolgen wir auch im Gemeindebezirk St. Judas Thaddäus.

St. Josef-Statue findet neue Heimat auf der Heide

Die von Jan Tefert im Jahre 1985 aus Lindenholz geschnitzte Josef-Statue ist ein Wahrzeichen der Heidekirche, welches das Bewusstsein an den Patron der Kirche wach hält. Seine rechte Hand hält der Heilige schützend über die Heidekirche, die ebenfalls in die figürliche Darstellung integriert ist.

Durch die Außer-Dienst-Stellung der St. Josef-Kirche am 13. September diesen Jahres war die Statue für die Gemeindemitglieder aus dem Blick. In dieser Woche nun hat der heilige Josef eine neue Heimat auf der Heide gefunden.
Mit Hilfe der Mitarbeiter des katholischen Jugendwerks Kurbel wurde die Holzfigur im Eduard-Lieberz-Haus aufgestellt, also in direkter Nachbarschaft zu seiner Kirche.

 

Neues entsteht – Zwischenbericht zum Pfarreientwicklungsprozess (PEP)

Mit dem Pfarreientwicklungsprozess (PEP) möchten wir im Bistum Essen einen pastoralen Zukunftsweg
gestalten, der sowohl die Glaubensweitergabe vor Ort sichert als auch wirtschaftlich verantwortbar
ist. Dazu haben wir in St. Pankratius im Januar 2018 das Votum Lust auf Veränderung? einstimmig
in allen Gremien beschlossen.

Nach zwei Jahren legen wir Ihnen diesen PEP-Zwischenbericht vor, der Sie informieren möchte und einige wesentliche Entwicklungen in unserer Pfarrei kurz beschreibt.

Presseartikel: „St. Josef Heide als Sportkirche“

Artikel aus der WAZ vom 12.10.2020 von Michael Bresgott:

Aus der am 13. September offiziell außer Dienst gestellten katholischen Kirche St. Josef Heide in Oberhausen-Osterfeld soll eine integrative Sportkirche werden. Der hallenartige Innenraum des großen ehemaligen Gotteshauses bietet aus Sicht der Stadtverwaltung beste Voraussetzungen, um hier eine Bewegungslandschaft für Kinder und Jugendliche, aber zugleich auch für Vereine und die gesamte Bevölkerung zu schaffen.

Für das Projekt ist mit Investitionskosten von rund 3,4 Millionen Euro zu rechnen, wobei die Stadt eine 90-prozentige Förderung dieses Betrages durch den Bund anpeilt. Der Stadtrat hat jetzt grünes Licht gegeben, der Antrag ist damit auf den Weg gebracht. Der Innenausschuss des Bundestages entscheidet bereits im Januar 2021, ob das Projekt gefördert wird. Bewilligt der Bund den Millionen-Zuschuss, soll dann in Zusammenarbeit mit möglichen künftigen Nutzern der Sportkirche eine Konkretisierung der Planungen erfolgen.

Dezernent Jürgen Schmidt spricht von einem „spannenden neuen Angebot“, das die städtische Sportlandschaft nachhaltig bereichern und modernisieren könne. Mit einer solchen Sportkirche könne man der „dynamischen Entwicklung“ hin zu neuen Sport- und Bewegungsformen Rechnung tragen. Die entsprechend umgestaltete, ehemalige Kirche könne etwa auch für den schulischen Sportunterricht genutzt werden. Konkreter wird Jürgen Schmidt noch nicht; mit Blick auf die Höhe des Kirchen-Innenraumes kommen aber zum Beispiel wohl auch spannende Kletterangebote infrage, die hier verwirklicht werden könnten.

Das Projekt wird bereits von der Pfarrei St. Pankratius und vom Ruhrbistum Essen unterstützt. Propst Christoph Wichmann äußert sich auf Anfrage unserer Redaktion begeistert über die Pläne. Gerade das Thema „Bewegung“ sei für alle Altersklassen sehr wichtig und habe wirklich Relevanz für die Gesellschaft. „Es ist also ein Zukunftsthema, das wir in der Heidekirche verorten könnten. Außerdem passt eine Bewegungslandschaft ideal in einen Kirchbau. Gerade wir als Kirche sind ja seit über 2000 Jahren Experten für Bewegung – als pilgerndes Volk Gottes.“

Der Propst zeigt sich zugleich überzeugt, „dass sich auch viele geistliche Angebote in einer integrativen Sportkirche verwirklichen lassen“. Das Bistum habe da schon viele gute Erfahrungen gemacht, zum Beispiel mit Hochseilgärten in Kirchen. Nicht zuletzt seien die Architektur der Heidekirche als Hallenbau und die Lage im Stadtgebiet mit vielen Schulen in der Umgebung weitere Pluspunkte für St. Josef, ebenso die gute Verkehrsanbindung, unter anderem mit einer Bushaltestelle beinahe direkt vor der Kirchenpforte.

Die katholischen Christinnen und Christen in Osterfeld-Heide haben am 13. September offiziell Abschied von ihrem Gotteshaus genommen. Aus diesem Anlass fand an jenem Sonntag ein Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers an der Vestischen Straße statt; das Gotteshaus stammt aus dem Jahr 1910, blickt also bereits auf eine 110-jährige Historie zurück. Zunächst war das offizielle Aus für St. Josef Heide bereits für den 17. Mai 2020 vorgesehen, wegen der Auswirkungen der Corona-Krise hatte die Propstei den Termin dann aber auf September verlegt.

 

Christoph Wichmann

Pfarrer
christoph.wichmann@bistum-essen.de
Telefon: 0208 409207-40
Mobil: 0163 3985013

Nürnberger Straße 6
46117 Oberhausen

Ansprechbar für:
Liturgie, Pfarreientwicklungsprozess, Stadtteilarbeit