Palmsonntag bis Ostern

In der Karwoche bereiten wir uns normalerweise intensiver auf Ostern vor.

Da die Rahmenbedingungen für das Fest klar sind, habe ich genügend Zeit in mich zu gehen und zu fragen:

Was brauche ich, für mich, um Ostern wirklich feiern zu können?

Wie intensiv lasse ich mich auf das Leiden und Sterben Jesu ein?

In diesem Jahr spüre und höre ich die Müdigkeit der jetzt schon einjährigen Coronapandemie deutlich heraus. Die Fragen klingen anders:

Wie soll ich, wie darf ich Ostern feiern?

Was ist erlaubt?

Was ist sinnvoll?

Wen lade ich ein?

Wen besuche ich?

Bin ich geschützt?

Schütze ich Andere?

Diese Fragen verdrängen in meinem Kopf schon fast das Eigentliche.

Was feiere ich denn da an Ostern?

Ich gedenke und feiere, dass Jesus Christus, der Gottes Sohn, ans Kreuz geschlagen wird, dass er stirbt, den Tod überwindet und aufersteht und das für mich persönlich, ja für die ganze Welt.

Hoffnung, Trost, das Leben siegt über den Tod. Ein Lichtblick, ein Neuanfang für mich und die Welt.

Das darf ich feiern, auf das kann ich mich in einer ruhigen Minute vorbereiten, bei all dem was mir das Leben im Moment schwer macht.

Hans – Wilhelm Hastedt gibt uns in seinem Gebet einen Tipp wie eine Vorbereitung in diesem Jahr gehen kann. Er schreibt:

 

Beten ist meine Lichtquelle.

Beten, das heißt für mich:

Dunkles ins Licht halten, die Blickrichtung ändern, abgeben.

Und wenn ich es selbst hundert Mal nicht kann: Gott kann!

 

Hans – Wilhelm Hastedt.

 

Ich wünsche Ihnen gesegnete Kar- und Ostertage!

 

Christina Lauer

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