Gemeindeversammlung St. Franziskus am 03.11.2019

Am Sonntag, dem 03. November 2019 fand die Gemeindeversammlung zur Quartiersentwicklung St. Josef / Heide statt. Rund 50 Menschen folgten der Einladung des GR Franziskus im Anschluss an die Sonntagsmesse in St. Josef über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven im Quartier Heide zu diskutieren.

Es gab insgesamt drei thematische Schwerpunkte:

  • Heidekirche St. Josef
    Die Kirche St. Josef/heide wird am 17. Mai 2020 außer Dienst gestellt (nicht entweiht), d.h. sie wird abgeschlossen und nicht mehr als liturgischer Ort genutzt. Eine Verkehrssicherungspflicht für das Gebäude bestehe weiterhin. Aktuell werden eine Inventarisierung des Kircheninventares für das Bistum vorgenommen und es laufen Gespräche hinsichtlich der weiteren Einsätze des Glockenwerkes (z.B. Angelus-Läuten).
    Die Stadt Oberhausen zeigt sich offen und gesprächsbereit hinsichtlich der weiteren Nutzung des Areals und der Gebäude (u.a. besteht derzeit noch kein gültiger Bebauungsplan für die Grundstücke der Pfarrei). Ein konkreter Investor für das Quartier Heide ist derzeit noch nicht gefunden. Die Aktivitäten diesbezüglich laufen an.
    Die diversen Veranstaltungen zum Abschied der Pfarrei von der Kirche St. Josef sind in einem aktuellen Flyer zusammengefasst, auf den explizit noch einmal hingewiesen wurde (s.u.).
  • Josefsheim
    Das Josefsheim ist als Standort des „M-Haus Jugend“ gesetzt und dies wird auch von Seiten der Pfarreileitung und der Gremien weiterhin unterstützt. Der gemeinsame Aufbruch der unterschiedlichen Jugendgruppierungen unserer Pfarrei wurde vollzogen. In der angedachten Zeit (sechs Monate) konnte bisher jedoch noch kein gemeinsamer Konsens für einen tragfähigen Umsetzungsplan gefunden werden. Hierfür sind die Konzepte der einzelnen Gruppierungen zu unterschiedlich. Alle Beteiligten sind jedoch zuversichtlich, dass hier eine Einigung gefunden werden kann.
    Kaplan Schmitz wies noch einmal deutlich darauf hin, dass aktuell die Chance besteht, dieses Haus der Jugend zu gestalten, diese Chance sei jedoch einmalig jetzt da und komme nicht wieder.
  • Gemeinschaftsraum im Eduard-Lieberz-Haus
    Erste Planungen haben vorgesehen, den Gemeinschaftsraum zu einem Multifunktionsraum für Versammlungen, Gottesdienste und als neue Heimat der KÖB umzubauen. Aktuell hat sich das langjährige KÖB-Team entschlossen, die Tätigkeiten nach vielen erfolgreichen Jahren auf der Heide mit dem möglichen Ortswechsel einzustellen. Daher werden hier neue Ideen für das Themenfeld Literatur gesucht.
    Die Frage, die in der Versammlung erörtert wurde war nicht, ob der Raum entsprechend modernisiert werden solle, sondern wie und für welche Zwecke. Gleichzeitig wurde das Angebot der evangelischen Auferstehungskirchengemeinde vorgestellt, dass die katholische Pfarrei sowohl die Auferstehungskirche als auch Räumlichkeiten im neuen angrenzenden Gemeindeheim mitnutzen könne.
    Die hierfür anfallenden Bedingungen und Kosten sind bisher noch kein Thema der Gespräche gewesen.
    Die Teilnehmer der Versammlung sprachen sich einstimmig dafür aus, den Gemeinschaftsraum entsprechend hin zu einem „Ort der Heimat“ zu modernisieren, aber auch die Gespräche hinsichtlich der ökumenischen Gemeinschaft auf der Osterfelder Heide zu intensivieren.

Dr. Thorsten Bahne

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Katholische Kirchengemeinde Propstei St. Pankratius
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